Handball

HGR präsentiert Horrorbilanz vor der Pause

Gleich nach der deutlichen Pleite in Aldekerk am Samstagabend richtete HGR-Trainer Alexander Zapf aufmunternde Worte an seine Schützlinge. Foto: Peter Kuhlendahl
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Gleich nach der deutlichen Pleite in Aldekerk am Samstagabend richtete HGR-Trainer Alexander Zapf aufmunternde Worte an seine Schützlinge.
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Remscheider Regionalligist verliert deutlich in Aldekerk

Remscheid. Zur Halbzeitpause sah es in der Vogteihalle in Nieukerk in der Nähe der holländischen Grenze nach einem Debakel für die HG Remscheid aus. Im zweiten Abschnitt lief es am Samstagabend für die Gäste zwar dann besser, aber unter dem Strich blieb eine deutliche 21:31 (8:19)-Niederlage beim TV Aldekerk.

„Im Grunde war die Partie nach zehn Minuten entschieden“, lautete die treffende Einschätzung von HGR-Rückraumspieler Philipp Hinkelmann. Nach einem 3:3-Zwischenstand (7.) war der Faden bei den Remscheidern völlig gerissen. In der Folge spielten nur noch die Gastgeber.

Drei vergebene Siebenmeter, vier Pfosten- beziehungsweise Lattentreffer. Dazu gefühlte 20 Fehlversuche. Es war eine bittere Bilanz von Pech und Unvermögen, die für den zweiten Abschnitt das Schlimmste befürchten ließ.

Remscheider zeigen in der zweiten Hälfte zumindest Moral

Allerdings zeigten die Remscheider dann zumindest Moral und stemmten sich gegen ein drohendes Debakel. „Aus diesem Grund kann ich den Jungs auch keinen Vorwurf machen“, erklärte HGR-Coach Alexander Zapf, der allerdings einräumen musste, dass man über die erste Halbzeit lieber den Mantel des Schweigens decken sollte. „Das war gar nichts“, betonte auch Keeper Tobias Geske.

Hauptgrund war, dass die Remscheider mit dem aktuellen Rumpfkader bei einem der derzeit besten Teams der Regionalliga eben unterlegen waren. Die Ausfälle von vier Stammkräften machten sich insbesondere im Innenblock der Abwehr bemerkbar. So hatte ein Klassemann wie Aldekerks Jonas Mumme zu oft leichtes Spiel und traf nach Belieben.

Daran ändern konnte auch Neuzugang Ben Thalmann nichts, den die Remscheider kurzfristig von der 2. Mannschaft der Bergischen Panther losgeeist hatten und der bis Ende des Jahres dabei ist. „Ich habe mit Alex Zapf vor mehr als zehn Jahren mal in Rade gespielt. Und in seiner Zeit bei den Panthern hatten wir auch ein prima Verhältnis“, berichtete Thalmann, der also schnell Gewehr bei Fuß stand, als der Anruf kam. „Die personelle Situation ist ja auch echt bitter bei der HGR.“

HGR-Tore: Hermann, F. Hinkelmann (je 4), Heimansfeld (4/1), P. Hinkelmann (3), Hertz, Rath (je 2), Pütz, Geske (je 1).

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