Rollhockey

Herringen zerlegt die Remscheider in ihre Einzelteile

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Bundesliga: IGR kassiert eine bittere 4:13-Pleite in Hamm – Spiel der Frauen fällt aus.

Von Peter Kuhlendahl

Remscheid. Sein erster Weg nach dem Abpfiff am Samstagabend in der Glückauf-Halle in Hamm führte ihn zu den mitgereisten Fans auf der Tribüne. Bei denen entschuldigte sich IGR-Trainer Timo Meier für die Darbietung der Remscheider bei der 4:13 (3:7)-Pleite bei Germania Herringen. „Das war ein desolater Auftritt, der auch selbst ansatzweise nichts mit Bundesliga zu tun hatte“, versuchte der Coach nichts, aber auch gar nichts in irgendeiner Art und Weise zu beschönigen.

Dabei hätte er mal wieder die personelle Situation als einen Grund für die bereits zweite deutliche Niederlage in dieser Saison in Herringen anführen können. Neben dem privat verhinderten Fabian Selbach fiel kurzfristig auch Max Richter wegen beruflicher Verpflichtungen aus. Alexander Ober, dessen Einsatz wegen Knieproblemen eh fraglich war, musste wegen eines positiven Coronatests passen. Meier: „Klar muss man auch über die Gründe für die Ausfälle reden. Aber auch die, die im Einsatz waren, blieben dann so gut wie alles schuldig.“

Die Partie ist nur zehn Minuten ausgeglichen

Bis vielleicht auf die ersten zehn Minuten der Partie. Da entwickelte sich eine wie im Vorfeld erwartete ausgeglichene Begegnung. Die Gastgeber gingen durch zwei abgefälschte Schüsse mit einem schnellen Doppelpack in Führung (3./4.). Doch die Remscheider hielten dagegen. Yannik Lukassen gelang der Anschlusstreffer (6.), Daniel Strieder erzielte den Ausgleich (8.). Zwei zumindest diskussionswürdige blaue Karten gegen IGR-Kapitän Yannick Peinke (11./14.) waren dann aber der Startschuss dafür, dass die Germania die Gäste im weiteren Spielverlauf in ihre Einzelteile zerlegte. Dass Lukassen noch zum 3:5 (19.) und Eric Krämer zum 4:8 (32.) trafen, hatte rein statistischen Wert. „Ich kann nur hoffen, dass dies jetzt im Hinblick auf die Play-offs der allerletzte Schuss vor den Bug gewesen ist“, betonte ein völlig frustrierter IGR-Coach.

Anders als erwartet verlief auch der Samstag für die Bundesliga-Frauen der IGR Remscheid. Die Partie bei der RESG Walsum wurde kurzfristig abgesagt, da es im Kader der Duisburgerinnen einige Coronafälle gegeben hat.

Einen Rückschlag im Kampf um das Erreichen der Play-offs gab es trotzdem. Die Moskitos aus Wuppertal siegten in Düsseldorf mit 1:0 (1:0). Jetzt müssen die Remscheiderinnen am nächsten Samstag in der Landeshauptstadt gewinnen, um im Rennen zu bleiben.

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