Handball

WTV überrascht die HGR II mit Biss

Für Jacek Krajnik hatte der Sieg gegen sein Ex-Team besonders große Bedeutung. Foto: WTV
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Für Jacek Krajnik hatte der Sieg gegen sein Ex-Team besonders große Bedeutung.
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Die Ergebnisse der Handball-Landesliga am Wochenende.

Cronenberger TG II – HSG Rade/Herbeck 25:34 (15:13). Nach komplett verkorkster erster Hälfte bekamen die Gäste noch die Kurve. „Ich war in der Pause schon etwas deutlicher“, gab HSG-Spielertrainer Roman Warland zu, der über die gesamte Distanz in Manndeckung genommen worden war. „Das macht echt keinen Spaß.“ Ab der 40. Minute drehte Rade/Herbeck auf und gab angeführt von Yannick Faust die richtige Antwort auf den bis dato schwachen Auftritt. Tore: Faust (8), Jäschke (8/2), Grassow (5), Warland (3), Franken, Sahan, Peppinghaus, Seifert (je 2), Droste, Festag (je 1).

Vohwinkeler STV – ATV Hückeswagen 34:27 (19:13). Als Daniel Bangert zum 10:8 traf (16.), machte sich bei den in dieser Saison neuformierten und durch Spieler der 2. Mannschaft ergänzten Hückeswagenern Hoffnung breit, im zweiten Saisonspiel etwas mitnehmen zu können. Knapp 30 Minuten lang lief dann aber nichts mehr zusammen, was zu einem 19:27-Rückstand (44.) und schließlich der zweiten klaren Niederlage führte. Aber, und das hob Trainer Bernd Mettler hervor: „Der ATV zeigt endlich wieder die alten Tugenden wie Leidenschaft, Engagement und Disziplin.“ Tore: Frischmuth, M. Mettler (je 6), Bangert (6/4), Bursch, Botsch (je 3), Koloczek (2), Tholl (1).

Wermelskirchener TV – HG Remscheid II 24:21 (12:10). Im Derby überraschte der WTV und zog den Remscheidern mit einer kompromisslosen Spielweise den Zahn. „Der Gegner hatte mehr Bock als wir“, stellte HGR-II-Coach Fabian Flüß fest. Seine Ankündigung, dass weder Flo Kinder noch Matthias Franz – beide liefen dann doch auf – würden spielen können, verärgerte Jacek Krajnik. „Das ist peinlich und unsportlich“, fand der WTV-Trainer, der selbst auch auf der Platte stand. Entscheidend sei seiner Meinung nach aber die mannschaftliche Geschlossenheit gewesen: „Wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können.“ Die Gastgeber profitierten auch davon, dass Remscheids Arne Jungjohann schon in der fünften Minute Rot sah. Tore WTV: N. Siebert (6), Jaschinski, Krutzki (je 4), Benscheidt, Zimmer (je 3), Galla (2), Hedderich, Halbach (je 1); Tore HGR II: Merckelbach, Franz (je 5), Müller (4), Kinder (3), Reisdorf (2), Russ, Pfeiffer (je 1).

Wald-Merscheider TV – Bergische Panther III 28:24 (16:14). Den Ausfall von Daniel Blum, Jan Scheel und Simon Cestnik konnten die Gäste unterm Strich zu keiner Zeit kompensieren. Schwerer wog aber, dass die richtige Einstellung fehlte. „Bis auf wenige Ausnahmen wurde mit zu wenig Herzblut agiert“, bilanzierte Co-Trainer Timo Adams und bezog dies sowohl auf die Bank als auch auf das Spielfeld. Tore: Schmitz (6/4), Loock (5), Bick (4), Klewinghaus (4/2), Hein (2), Kress, Gwodsz, Romas (je 1).

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