Handball

Drei Tage: Guter Sport scheint garantiert

Zwei der Teams, die um den Pokal spielen: Die Panther (mit Max Weiß) und die SG Menden. Foto: Doro Siewert
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Zwei der Teams, die um den Pokal spielen: Die Panther (mit Max Weiß) und die SG Menden.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Acht Handball-Mannschaften kämpfen von Freitag bis Sonntag in Hilgen um den 1. Panther-Cup

Remscheid. Die beste Nachricht gleich vorweg: Relativ niedrige Inzidenzzahlen machen es möglich, dass die Handballer der Bergischen Panther ab sofort zu ihren Heimspielen wieder Zuschauer empfangen dürfen. Also auch zum Panther-Cup, der von diesem Freitag an drei Tage lang für attraktiven Sport in der Max-Siebold-Halle stehen soll. Auf der Homepage des Drittligisten ist unter anderem zu lesen: Alle Fans, die in eine der GGG-Gruppen (getestet, geimpft, genesen) fallen, können sich die Spiele mit entsprechendem Nachweis anschauen.

In der Halle selbst ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Manager Frank Lorenzet kündigt an, dass man verantwortungsvoll mit den Regeln umgehen wird und schickt einen Gruß in Richtung der Stadt Burscheid: „Die Kommunikation ist sehr gut.“ Die Kasse öffnet an diesem Freitag um 17 Uhr, danach kommt es zu drei Begegnungen: Bergische Panther – HC Gelpe/Strombach (18 Uhr), SG Langenfeld – HG Remscheid (19 Uhr), SG Schalksmühle/Halver – interaktiv Handball (ehemals SG Ratingen, 20 Uhr).

Am Samstag dann hält der Spielplan folgende Partien bereit: SG Menden Sauerland – Borussia Mönchengladbach (12 Uhr), Gelpe – Langenfeld (13 Uhr), interaktiv – Menden (14 Uhr), Panther – HGR (15 Uhr), SGSH – Mönchengladbach (16 Uhr), Gelpe – HGR (17 Uhr), SGSH – Menden (18 Uhr), Panther – Langenfeld (19 Uhr), interaktiv – Mönchengladbach (20 Uhr). Platzierungsspiele, Halbfinals und das Endspiel sind am Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr angesetzt.

„Für uns geht es darum, die Automatismen zu stärken!“

Marcel Mutz, Panther-Trainer

Was nun ist aus Sicht der Teilnehmer unseres Verbreitungsgebiets leistungsmäßig zu erwarten? Die Panther als Ausrichter und einer von drei Drittligisten – die anderen sind Schalksmühle und Menden – gehören sicher zu den Favoriten. Für Trainer Marcel Mutz steht allerdings ein anderer Aspekt im Vordergrund: „Für uns geht es darum, die Automatismen zu stärken, nachdem wir über ein halbes Jahr aus dem Spielbetrieb rausgewesen sind.“

Grundsätzlich empfinde man es „als Riesenprivileg“, dieses Turnier ausrichten zu dürfen: „Wir freuen uns sehr darauf, weil auch das Teilnehmerfeld stark ist.“ Henrik Heider und Felix Korbmacher fehlen weiterhin urlaubsbedingt, Torhüter Max Conzen steht am Sonntag nicht zur Verfügung. Eventuell wird man am Finaltag deshalb noch einen Schlussmann aus der 2. Mannschaft hochziehen.

In der Vorrunde treffen die Panther mit Gelpe/Stromberg und der HG Remscheid auf ambitionierte Regionalligisten. „Wir werden jedes Mal andere Vorgaben einstreuen“, plant Mutz. Man darf gespannt sein, wie weit die Panther in der Defensive und der Offensive zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung schon sind.

Eher ungünstig kommt das Turnier aus personeller Sicht für den Regionalligisten HG Remscheid. „Wir wollen uns bestmöglich präsentieren“, sagt Trainer Alexander Zapf. Er gesteht aber ein: „Auf die Ergebnisse werden wir nicht so großen Wert legen.“ Mit Philipp Hinkelmann, Felix Handschke, Basti Schön, Phillip Rath (ab Samstag) und möglicherweise auch Michael Heimansfeld muss der Coach urlaubsbedingt auf wichtige Kräfte verzichten. Dominik Hertz kommt extra früher aus den Ferien zurück, um mitmachen zu können.

Zapf wird selbst das Trikot überstreifen, zudem hilft Arne Jungjohann (2. Mannschaft) aus. Bei einem Test am Dienstag gegen den Leichlinger TV, der mit drei Toren verloren ging, zeigte die HGR eine gute Leistung. „Das war recht ordentlich“, fand Zapf, der das Turnier der Panther nutzen will, um mehrere Deckungsvarianten auszuprobieren.

Gut zu wissen

Wer sich ein Ticket für das komplette Turnier sichern möchte, bezahlt dafür zwölf Euro. Für eine Tageskarte muss man fünf Euro berappen. Um das leibliche Wohl muss sich kein Besucher der Veranstaltung sorgen – für das Catering ist seitens des Veranstalters gesorgt. Allerdings wird es komplett im Freien, also außerhalb der Max-Siebold-Halle aufgebaut werden.

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