Niederlage für den BHC

Gummersbach wahrt Handballern Aufstiegschance

Für VfL-Spieler Fynn Herzig war das Spiel bereits nach wenigen Minuten beendet. Foto: Peter Kuhlendahl
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Für VfL-Spieler Fynn Herzig war das Spiel bereits nach wenigen Minuten beendet.
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Blick über den Zaun: Niederlage für BHC

Remscheid. Was für eine Achterbahnfahrt für den Bergischen HC am Sonntag in Sachsen. Aber schließlich unterlagen die Löwen mit 25:27 (12:13) beim SC DHfK Leipzig. Fünf Minuten vor dem Ende (25:25) war alles offen. Dann scheiterte Fabian Gutbrod zwei Mal am Leipziger Keeper. Dabei sah es bei der zwischenzeitlichen 13:7-Führung (23.) der Gastgeber zunächst nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch die Gäste drehten den Spieß mit einem 8:0-Lauf bis zur 33. Minute komplett um. Ab diesem Zeitpunkt wechselten die Führung ständig. Mit dem besseren Ende für Leipzig.

So einen Gast wünscht man sich, wenn man unter Druck steht. „Das war von unserer Seite mehr ein Freundschaftsspiel. So dürfen wir in einem Derby nicht auftreten“, fand Bayer-Trainer Dusko Bilanovic nach der 25:35 (13:18)-Pleite der Dormagener beim VfL Gummersbach noch diplomatische Worte. Den Oberbergischen, die auf die verletzten Raul Santos und Timm Schneider verzichten mussten, konnte dies herzlich egal sein. Sie bleiben durch den klaren Sieg weiter im Aufstiegsrennen der 2. Handball-Bundesliga. Auch der Ausfall von Fynn Herzig, der wegen einer Schulterverletzung bereits in der Anfangsphase passen musste, änderte daran nichts. „Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Wir haben aber noch Luft nach oben“, lautete die realistische Einschätzung von VfL-Coach Gudjon Valur Sigurdsson.

Hagen macht ersten Schritt in Richtung 2. Bundesliga

Der ganz große Jubel brach in der Krollmann-Arena am Samstagabend nicht aus. Im ersten Endspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga bezwangen die Handballer von Eintracht Hagen den HC Oppenweiler/Backnang zwar mit 36:31 (17:14), wissen aber, dass ihnen im Rückspiel noch ein hartes Stück Arbeit droht. „Es hätte gerne das eine oder andere Tor mehr Vorsprung sein können“, betonte Hagens aus Wermelskirchen stammender Sportlicher Leiter Michael Stock. Beide Teams zeigten, warum sie zurecht ins Endspiel eingezogen waren und präsentierten ein offensives Feuerwerk. Dabei schien sich die Eintracht zwischenzeitlich abzusetzen. Doch die Schwaben steckten nie auf und kamen immer wieder zurück. Zum am Ende verdienten Erfolg trug auch der frühere Wermelskirchener Julian Renninger mit drei Treffern bei.

Aus sportlicher Sicht wurde der Wuppertaler SV nicht das Zünglein an der Waage. Am letzten Spieltag in der Fußball-Regionalliga unterlag der WSV der U23 von Borussia Dortmund im heimischen Stadion mit 1:2 (1:0). Kevin Hagemann brachte den WSV vor 500 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Steffen Tigges (47.) und Ansgar Knauff (89.) drehten das Spiel. Damit hätte sich der BVB eigentlich den Aufstieg in die 3. Liga gesichert. Allerdings hatte der Westdeutsche Fußball-Verband bereits im Vorfeld erklärt, dass es Einsprüche von Vereinen gegen Spielwertungen geben würde. Das Sportgericht hat darüber noch nicht entschieden.

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