Fußball-Landesliga

Doppelpack von Tristan Maresch erlöst den FCR

FCR-Stürmer Tristan Maresch war am Sonntagnachmittag gegen Steele nicht nur wegen seiner beiden Toren der auffälligste Mann der Remscheider in der Offensive. Foto: Doro Siewert
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FCR-Stürmer Tristan Maresch war am Sonntagnachmittag gegen Steele nicht nur wegen seiner beiden Toren der auffälligste Mann der Remscheider in der Offensive.
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Spielbericht, Tore, Reaktionen: FC Remscheid bezwingt SpVgg. Steele 03/09.

Von Peter Kuhlendahl

Welcher Druck und welche Anspannung auf allen Beteiligten lastete, wurde nach 83 Minuten deutlich. Tristan Maresch hatte nach Vorarbeit von Ahmed Al Khalil mit einem satten Schuss aus der Drehung das 2:0 für den FC Remscheid erzielt. Es folgte ein fulminanter Spurt von FCR-Trainer Marcel Heinemann über die Hälfte des Platzes, um in der jubelnden Spielertraube einzutauchen. „Die gelbe Karte, die ich dafür gesehen habe, nehme ich gerne in Kauf“, sagte Heinemann nach Abpfiff der Partie gegen die SpVgg. Steele 03/09, in der die Remscheider einen immens wichtigen 2:0 (0:0)-Sieg landeten.

Mann des Tages war dabei zweifellos Maresch, der nicht nur den Schlusspunkt gesetzt, sondern auch nach knapp einer Stunde und der erneuten Vorarbeit von Al Khalil den ersten Treffer erzielt hatte. „Das war natürlich sehr wichtig“, fand Maresch, der aber auch Selbstkritik übte, da er weitere gute Möglichkeiten liegengelassen hatte. Wie nach einer Stunde. Da scheiterte er nach einem tollen Solo am Gästekeeper. Und wie nach 15 Minuten in einer Eins-gegen-eins-Situation.

Diese Möglichkeit war aber eine von wenigen Highlights vor der Pause. Heinemann hatte eine taktische Änderung vorgenommen und agierte mit zwei Vierer-Ketten. Was der Defensive auch die nötige Sicherheit gab. Allerdings fehlten insbesondere dem Mittelfeld die zündenden Ideen nach vorne. So blieb vieles Stückwerk, den Fans wurde wenig Erbauliches geboten.

„So ein Tor kann auch eine erlösende Wirkung haben.“

Ralf Niemeyer, FCR-Vorsitzender

Heinemann nahm in der Pause weitere taktische Umstellungen vor. Der Lohn war der erste Treffer. Unmittelbar danach sorgten zwei Wechsel für noch mehr Offensivpower. Leon Busch kam für Marvin Blume für die rechte Seite. Haci Köseoglu ersetzte Serhat Kacmaz im Mittelfeld. Zudem spielte den Gastgebern in die Karten, dass die Essener nach einer Ampelkarte gegen Nils Hetkamp wegen wiederholten Foulspiels ab der 70. Minute in Unterzahl agieren mussten.

Die Remscheider hatten nun das Heft in der Hand. „So ein Tor kann auch eine erlösende Wirkung haben“, sagte Ralf Niemeyer, der Vorsitzende des FCR. Zum Interview mit Ralf Niemeyer in dieser Woche. „Steele kann froh sein, dass sie nicht noch höher verloren haben“, erklärte Heinemann, der aber ob des Siegens über ausgelassene Chancen hinwegsehen konnte.

Die Gäste steckten trotz Unterzahl derweil nicht auf. Allerdings hatten sie kaum noch Chancen. Die größte Gefahr während der gesamten Partie ging dann im Grunde noch vom Zustand des Rasenplatzes aus. „Der Coach hat uns in der Halbzeitpause verboten, im eigenen Strafraum Kurzpässe zu spielen“, berichtete FCR-Abwehrmann Antonio Angelov. Über die Platzverhältnisse hatte sich bereits FCR-Teammanager Mike Zintner vor der Partie geärgert: „Am Samstagnachmittag haben hier bei dem Regen Alt-Herren-Teams gekickt. Das ist echt ein Unding.“ Aber auch der Ärger verrauchte angesichts des wichtigen Sieges.

Statistik: So spielte der FC Remscheid

FCR: Horn, Blume (60. Busch), Babic, Angelov, Sato, Saibert, Kacmaz (60. Köseoglu), Ichimura, Buscemi, Al Khalil (89. Morou), Maresch (83. Posavec).

Tore: 1:0 und 2:0 Tristan Maresch (59./80.).

Gelb-Rote Karte: Nils Hetkamp (Steele, 70.).

So geht es weiter: Am nächsten Sonntag muss der FCR beim ESC Rellinghausen ran, der im Spitzenspiel beim Mülheimer FC 97 mit 0:2 unterlag.

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