Rollhockey

Remscheid dreht mit fünf Toren in fünf Minuten das Spiel

Im Gespräch zwischen Coach Timo Meier (l.) und Kapitän Yannick Peinke wurden die Weichen zum Sieg gestellt.
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Im Gespräch zwischen Coach Timo Meier (l.) und Kapitän Yannick Peinke wurden die Weichen zum Sieg gestellt.
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IGR zieht nach Sieg in Krefeld ins Pokal-Viertelfinale ein.

Von Peter Kuhlendahl

Remscheid. Das gemeinsame Auslaufen der Trainer des Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid gehört am frühen Sonntagmorgen zu einem Wettkampf-Wochenende dazu. Und nach dem vom Ergebnis her mühsamen 7:5 (2:2)-Sieg am Samstagabend im Achtelfinale des DRIV-Pokals beim Zweitligisten Hülser SV Krefeld gab es für Timo Meier und Marcus Franken einiges zu bereden.

In einer Sache war sich das Duo einig. „Dass es so eng war, nehmen wir ganz alleine auf unsere Kappe“, betonte Meier. Das Pokalspiel beim Zweitligisten hatten die Remscheider genutzt, um unter Wettkampfbedingungen aus taktischer und personeller Sicht zu testen. „Dabei war es gut, dass wir richtig gefordert worden sind“, sagte der IGR-Coach.

Da aber alle Beteiligten eine Runde weiterkommen wollten, war die Zeit der Experimente in der zweiten Halbzeit endgültig vorbei. Zwar hatte Max Richter nach vier Minuten für die schnelle Führung gesorgt, und Paul Ronge nach 21 Minuten einen zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand ausgeglichen. Doch als die Krefelder nach einem Doppelschlag (30./32.) mit 4:2 in Führung gingen, wurde es ernst.

Im Viertelfinale geht es nun zum Zweitligisten nach Calenberg

Es dauerte ganz fünf Minuten. Da sorgten IGR-Kapitän Yannick Peinke mit einem Dreierpack (40./42./44.) sowie Til Cramer (41.) und Yannik Lukassen (43.) dafür, dass aus einem 2:4-Rückstand eine 7:4-Führung wurde. Der fünfte Treffer (48.) der Gastgeber war allenfalls Ergebniskosmetik.

Im Viertelfinale müssen die Remscheider nun am 19. Februar beim Zweitligisten SC Bison Calenberg ran, der in der ersten Runde ein Freilos hatte. Im Halbfinale hätten Remscheider dann ein Heimspiel. Sie würden auf den Sieger des Duells der Erstligisten zwischen dem TuS Düsseldorf-Nord und dem RSC Cronenberg treffen. Das Team aus der Landeshauptstadt hatte im Achtelfinale ebenfalls ein Freilos. Die Wuppertaler hatten am Samstag beim 14:2-Kantersieg in eigener Halle gegen den Zweitligisten RHC Recklinghausen überhaupt keine Mühe.

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