Radfahren

12. MTB-Cup: Die Meldezahlen beim Nachwuchs steigen

Greift auch selbst immer gerne aktiv ins Geschehen ein: Jan Küpper, beim RV Adler für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Foto: Holger Battefeld
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Greift auch selbst immer gerne aktiv ins Geschehen ein: Jan Küpper, beim RV Adler für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
  • Andreas Dach
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Der 12. MTB-Cup ist ein besonderer – Jan Küpper berichtet von der Herausforderung, kurzfristig die Orga zu stemmen.

Remscheid. Das Gespräch führte Andreas Dach.

Der RV Adler richtet am Sonntag seinen 12. MTB-Cup aus. Eigentlich eine ganz normale Zahl. Wenn nicht Corona die vergangenen zwei Jahre geprägt hätte.

Jan Küpper: Im Hinblick auf die Organisation war die zurückliegende Zeit für das Team um Thorsten Pott und mich schon stressig. Es hat gedauert, bis wir die Sicherheit hatten, dass wir die Veranstaltung ausrichten dürfen.

Seit wann ist klar, dass die Veranstaltung stattfindet?

Küpper: Vor etwa dreieinhalb Wochen haben wir das Okay vom Ordnungsamt bekommen. Danach konnten wir richtig Gas geben.

Zum zweiten Mal ist der Blaffertsberg der Austragungsort. Ist das nun eine Dauerlösung? Weshalb hat man sich von Reinshagen verabschiedet?

Küpper: Der neue Standort ist von den Teilnehmern im Jahr 2019 sehr positiv angenommen worden. Die Strecke ist anspruchsvoller und fordert die Fahrer mehr, als dies in Reinshagen der Fall gewesen ist. Deshalb haben wir uns entschieden, künftig immer Blaffertsberg als Austragungsort zu nehmen.

Ist es kein Problem, dass der Start- und Zielbereich am Ende einer Sackgasse ist? Manch ein Besucher fährt gerne nahe an diesen Bereich heran.

Küpper: Das Parken ist sicherlich ein wichtiger Aspekt. Weshalb wir froh sind, dass uns einzelne Unternehmer in diesem Bereich auch Parkflächen zur Verfügung stellen. Explizit herausheben muss man noch, dass die Veranstaltung auf dem Hof der Firma ELORA-Werkzeugfabrik GmbH und Picard + Birkenstock GmbH & Co. KG stattfindet.

Wie sind die Meldezahlen einzuordnen?

Küpper: Sie sind in etwa vergleichbar mit den Werten der vergangenen Jahre. Am Dienstagmittag lagen uns 265 Anmeldungen vor. Die Frist endete dann in der Nacht danach. Ganz wichtig ist, dass Nachmeldungen nur noch für die Jüngsten möglich sind – also für die U9 und die U7. Wir wollen auf diese Weise die Rückverfolgung sichern.

In welcher Altersklasse ist der Andrang besonders groß?

Küpper: Die Meldezahlen bei den Kindern und Schülern sind angestiegen. Plausibel begründen können wir das nicht.

In diesem Jahr gibt es keinen NRW-Cup. Was bedeutet, dass „nur“ die Tagesschnellsten geehrt werden?

Küpper: So wird es sein. Andere Veranstalter, die sonst ihren Beitrag zum NRW-Cup leisten, waren in diesem Jahr – wohl coronabedingt – nicht dabei. So sind wir vom RV Adler alleine. Wie überhaupt bemerkenswert ist, dass wir in diesem Jahr in NRW neben der Night on Bike die einzige Mountainbike-Veranstaltung ausrichten.

Gleichzeitig sind die Landesverbandsmeisterschaften und die Bezirksmeisterschaften integriert.

Küpper: Wir haben die Landesverbandsmeisterschaften offiziell ausgeschrieben. Korrigieren muss ich aber den Hinweis auf die Bezirksmeisterschaften. Diesbezüglich gibt es keine offizielle Ausschreibung. Wir ermitteln nur die Bezirks-Besten.

Die Strecke hat es in sich. Kein Asphalt, kurze und knackige Anstiege, technische Abfahrten und Trails – man muss schon gut im Sattel sein.

Küpper: Das kann ich bestätigen. Wir sind schon gespannt. Zumal zum jetzigen Zeitpunkt eine Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent prognostiziert wird. Was die Aufgabe für die Aktiven nicht einfacher macht.

Wo ist der RV Adler eigentlich prominenter vertreten? Bei den Fahrerinnen und Fahrern oder bei der Helfercrew?

Küpper: Wir sind diesmal tatsächlich mehr Aktive als Helfer. Weshalb wir umso glücklicher sind, dass uns andere Vereins unterstützen. Wie vom Röntgensportclub und von Tri-Force Vital.

Das erste Rennen findet um 9.30 Uhr statt, das letzte nach 17 Uhr. Was sollte man unbedingt anschauen?

Küpper: Am besten alle. Viel los sein wird beim Hobbyrennen um 11 Uhr, von der Qualität her dürfte das Eliterennen nach 13 Uhr herausragen. Alle Aktiven und Zuschauer müssen sich im Vorfeld übrigens online registrieren oder vor Ort Zettel ausfüllen und 3G nachweisen.

Zur Person

Jan Küpper wurde am 31. Oktober 1998 in Wermelskirchen geboren. Der begeisterte Mountainbiker und beim RV Adler Lüttringhausen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Sportler geht auf dem Campus Velbert/Heiligenhaus einem dualen Studium (Technische Informatik) nach. Sein Zwillingsbruder Finn ist Läufer, Felix 3 Jahre älter.

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