Handball

Die Abläufe der Nachwuchs-Handballer sind nicht mehr präsent

Mit Dehnübungen in der Halle des Röntgen-Gymnasiums geht es los. Dann stehen Passübungen auf dem Programm, die die Trainer Bernd Pflüger, Tim Boretius und Julian Berndl (v. l.) begutachten. Derweil geht es bei den Keepern um Übungen, welche die Reaktionen schärfen sollen.
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Mit Dehnübungen in der Halle des Röntgen-Gymnasiums geht es beim Training los.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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Die Nachwuchs-Handballer des Remscheider TV bereiten sich auf die Qualifikationsrunde für die Oberliga vor

Remscheid. Sie sind 14 oder 15 Jahre alt. Stecken mitten in der Pubertät. Und sind Nachwuchs-Handballer des Remscheider TV. Da schreitet eine Entwicklung schnell voran. „Man muss man nach der monatelangen Pause dann doch schon zwei Mal hinschauen“, betont RTV-Vorstandsmitglied Daniela Gradante, als sie vor einigen Tagen beim Training der B-Jugend in der Halle des Röntgen-Gymnasiums vorbeischaut. Neben dem normalen Wachstum hatte sich der eine oder andere im langen Lockdown auch körperlich fitgehalten.

Allerdings litt durch die monatelange Zwangspause natürlich der handballerische Aspekt. „Das merkt man schon“, sagt Tim Boretius, der die knapp 90-minütige Übungseinheit gemeinsam mit Julian Berndl und Bernd Pflüger leitetet.

Dann stehen Passübungen auf dem Programm, . . .

Bernd Pflüger, der Vorsitzende der HG Remscheid, bei einer Trainingseinheit des Remscheider TV? Ja. Seit dem vergangenen Jahr gibt es im Nachwuchsbereich eine Kooperation zwischen der HGR, dem RTV und dem Lüttringhauser TV. Die besagt, dass die einzelnen Jugendteams unter ihren Vereinsnamen starten, in denen dann auch Spieler der anderen Clubs, ohne ihren Stammverein verlassen zu müssen, mitspielen. Die männliche B-Jugend besteht im Grunde jeweils zur Hälfte aus dem RTV und der HGR. Beim LTV scheint es nach dem langen Lockdown in einigen Teams personelle Probleme zu geben.

Das Team aus RTV- und HGR-Jugend wächst stetig zusammen

Trainiert wird bei den Nachwuchs-Handballern des RTV schon seit einigen Wochen. Los ging es auf dem Hartplatz am Sportzentrum in Hackenberg. „Als wir dort losgelegt hatten, trennten die Jungs ihre Taschen automatisch noch nach Vereinen. Hier liegen jetzt alle zusammen“, berichtet Pflüger und deutet in eine Hallenecke. Doch nicht nur daran zeigt sich, wie man zusammengewachsen ist. Auch die Übungsleiter und Trainer arbeiten eng zusammen. Und als das Regionalligateam der HG Remscheid vor knapp zwei Wochen ein Testspiel gegen den Zweitligisten VfL Gummersbach bestritt, übernahmen RTV-Mitglieder das Catering.

. . . die die Trainer Bernd Pflüger, Tim Boretius und Julian Berndl (v. l.).

Das Training am frühen Abend in der Rögy-Halle beginnt mit einem umfangreichen Aufwärmprogramm. Es wird gelaufen, und schließlich gibt es noch einige Dehnübungen. Schwerpunkt ist dann – wegen der langen Abstinenz – eben die Arbeit mit dem Ball. Passübungen stehen an, die von Boretius und Berndl geleitet werden.

Die Arbeit mit dem Ball steht im Mittelpunkt, danach kommen Angriffs- und Abwehrübungen

Derweil kümmert sich Pflüger um die beiden Keeper. Einer von ihnen ist Mico Niedziela, der in Radevormwald lebt. „Da habe ich auch mit dem Handball angefangen“, erzählt er. Zwischen den Pfosten ist er dann schnell gelandet. „Da wurde einer gebraucht“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Und ein Vorbild hatte er auch bald. Carsten Lichtlein, den früheren Keeper des VfL Gummersbach. Das eine oder andere Spiel hat Niedziela dort auch gesehen.

Derweil geht es bei den Keepern um Übungen, welche die Reaktionen schärfen sollen.

Ein Großteil des weiteren Trainings besteht aus Angriffs- und Abwehrübungen. Dabei müssen die Trainer immer wieder eingreifen, weil die Abläufe nicht mehr präsent sind. Jetzt hoffen alle, dass es in ein paar Wochen rund läuft.

Am ersten Septemberwochenende richtet der Remscheider TV in der Halle Neuenkamp ein Qualifikationsturnier für die Oberliga aus. Dabei trifft das Team am 4. und 5. September auf den HSV Gräfrath, den Bergischen HC II, den ATV Biesel, die Tschft. Lürrip und den TV Mönchengladbach. In eigener Halle wollen die Jungs die Quali packen. Die dann folgende Saison, die wahrscheinlich als einfache Runde gespielt wird, beginnt allerdings erst nach den Herbstferien. Und bis dahin können die Nachwuchsakteure auch körperlich weiter nachlegen . . .

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