Skaterhockey

Ein Remscheider klopft an das Tor zur Nationalmannschaft

Colin Denke im Angriff für die Rams – mit seinen Qualitäten hat er offenbar Eindruck hinterlassen.Archiv-Foto: MS
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Colin Denke im Angriff für die Rams – mit seinen Qualitäten hat er offenbar Eindruck hinterlassen.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Colin Dehnke will die Chance beim Schopfe ergreifen.

Remscheid. Hinter dem ISC Düsseldorf Rams liegt eine extrem enttäuschend Saison in der Skaterhockey-Bundesliga. Die Landeshauptstädter haben alle acht Spiele verloren. „Wir sind kläglich untergegangen“, sagt Colin Dehnke. Der Remscheider hat allerdings doppelten Grund zur Freude. Erstens: Es gibt in diesem Jahr keine Absteiger. Zweitens: Der 23-Jährige ist zum Kaderlehrgang der deutschen Nationalmannschaft berufen worden, welcher am kommenden Wochenende in zwei Gruppe stattfindet. 16 Spieler kommen samstags in Duisburg zusammen, 16 weitere sonntags.

Dehnke gehört der zweiten Gruppe an und freut sich riesig: „Es ist mein Anspruch, für die Nationalmannschaft zu spielen.“ Was bedeutet: Wenn nach diesen beiden Tagen der finale Kader zusammengestellt wird, möchte er dazugehören.“

Einen der Bundestrainer kennt er schon sehr gut

Also wird der Industriekaufmann aus Remscheid alles reinwerfen, wenn die Nominierten bei den Bundestrainern Christian Keller und Carsten Lang vorspielen. Letzteren kennt Dehnke noch von seiner Zeit in Lüdenscheid, als dieser dort bei den Highlanders als Co-Trainer agierte und ihn auch dorthin gelotst hatte. Interessant: Der hochtalentierte Skaterhockeyspieler ist als Verteidiger vorgesehen, obwohl er die gesamte Spielzeit über bei den Rams in Düsseldorf als Stürmer agiert hat. Er beherrscht beide Positionen, lebt neben seinem Tempohockey von seiner Vielseitigkeit. Dehnke sagt: „Ich spiele von Saison zu Saison woanders.“

Jetzt will er sein Können erst einmal nachdrücklich im Nationalkader präsentieren. In der Hoffnung, im kommenden Jahr bei der Europameisterschaft für Deutschland dabeizusein. Und in der Bundesliga wollen die Rams auch mehr als immer nur ein gutes erstes Drittel spielen. Dehnke: „Wir haben fast in jedem Spiel gut begonnen und sind mehrfach in Führung gegangen.“ Um dann ab dem zweiten Drittel einzubrechen.

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