Leichtathletik

Amelie Klug geht für ein Jahr in die USA

Im Abiturstress und voller Vorfreude auf das, was da so kommt: Amelie Klug, Remscheider Leichtathletin im Bayer-Dress.Foto: Torsten Klug
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Im Abiturstress und voller Vorfreude auf das, was da so kommt: Amelie Klug, Remscheider Leichtathletin im Bayer-Dress.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Die Leichtathletin plant die Zeit nach dem Abi.

Remscheid. Sie ist im Abiturstress. Biologie und Mathematik heißen Amelie Klugs Leistungskurse, welche ebenso schriftlich abgeschlossen werden müssen wie der Grundkurs in Erdkunde. Ende Mai steht noch die mündliche Deutsch-Prüfung für die Schülerin des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums an. Dann ist sie durch mit allem. Mit der der zwölften Jahrgangsstufe oder, wie auch viele sagen, mit G8. Die 17-Jährige ist ehrgeizig. Das ist in der Schule so, wo sie nach nur acht Oberstufenjahren ihr Abi baut. Das ist aber auch in der Leichtathletik nicht anders.

Im September 2019 ist die Remscheiderin vom FC Schalke 04 zu Bayer Leverkusen gewechselt, um ihr Trainingspensum als Mittelstrecklerin noch weiter intensivieren zu können und nicht mehr eine ganz so weite Anreise zu haben. Ihr Pech: Corona machte nicht alle Vorhaben realisierbar. Zumindest nicht diejenigen, welche die Wettkämpfe betreffen. Immerhin konnte Klug im September vergangenen Jahres an den Deutschen Meisterschaften der U20 in Heidelberg teilnehmen, belegte über ihre Leib-und-Magen-Distanz (1500 Meter) in 4:38 Minuten einen bärenstarken dritten Platz und landete auf dem Treppchen. Davor hatte sie nur drei Rennen absolviert.

Ihre Eltern unterstützen Amelie bei ihren Zielen

Ihr Training versucht sie so gut wie möglich durchzuziehen. Mit bis zu neun Einheiten pro Woche. Oft in Leverkusen im Stadion, aber auch in Düsseldorf in der Halle. Als Stützpunkt-Athletin des Landeskaders nutzt sie solche Vorzüge. „Alles ist nur durch die super Unterstützung meiner Eltern möglich“, sagt sie. Und wenn sie es mal nicht an den Rhein schafft, weicht sie in die heimischen Wälder oder ins Stadion nach Solingen aus.

Was ihr bei alledem Gedanken macht: „Man weiß nicht so recht, wo man leistungsmäßig steht. Mit der Wettkampfroutine ist das alles etwas anderes.“ Vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, klappt es ja mit einem Wettkampf Mitte Mai in Karlsruhe. Abwarten.

Ansonsten schaut Amelie Klug schon voraus auf den Monat August. Dann nämlich verabschiedet sie sich für (mindestens) ein Jahr nach Amerika. Ein Sportstipendium in North Carolina macht es möglich. Sie wird studieren, in einem Leichtathletik-Team ein- bis zweimal täglich trainieren, das Land und die Sprache kennenlernen. Mit Sicherheit eine aufregende Zeit. Eines verspricht Amelie Klug: „Weihnachten komme ich nach Hause und besuche meine Eltern.“ Na ja, und perspektivisch soll sich ein Medizinstudium anschließen.

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