American Football

Amboss kehrt ins sportliche Wohnzimmer zurück

Amboss-Football in Reinshagen – das gab es letztmals am 15. September 2018. Am Samstag kehren die Footballer zurück. Foto: Cedric Eltze/CEPD Sports
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Amboss-Football in Reinshagen – das gab es letztmals am 15. September 2018. Am Samstag kehren die Footballer zurück.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Remscheider Oberligist startet am Samstag in die neue Saison

Remscheid. Schlicht von Vorfreude zu sprechen, endlich wieder um Punkte kämpfen zu können, würde der Situation nicht gerecht werden. Die ist bei Footballern zum Start in eine neue Saison eh immer schon gewaltig, erstreckt sich deren spiellose Zeit doch immer über mehr als ein halbes Jahr. Diesmal ist die Gefühlslage bei Spielern, Trainern und sicherlich auch Fans des AFC Remscheid Amboss noch einmal eine deutlich extremere. Denn wenn der Oberligist am Samstag ab 15 Uhr die Aachen Vampires zum Auftakt empfängt, liegt eine footballerische Durststrecke von fast zwei Jahren hinter ihm.

Als am 28. September 2019 das Derby bei den Wuppertal Greyhounds abgepfiffen wurde, ahnte noch niemand, wie sich die Welt wenige Monate später verändern würde. Die Corona-Pandemie hob alles aus den Angeln, verhinderte die komplette Footballsaison 2020 und ließ den Amboss auch in diesem Jahr lange bangen. Doch nun geht es endlich wieder los. Und nicht nur das: Zur Krönung kehren die Remscheider in ihr sportliches Wohnzimmer zurück und werden am Samstag erstmals wieder seit der 2018er-Regionalligasaison ins nun sanierte Stadion Reinshagen einlaufen. Viel mehr geht nicht!

Dabei wartet auf den Viertligisten, der 2019 sportlich zwar abstieg, aber dann doch drinbleiben durfte, allerdings eine echte Herausforderung. „Einen schwierigeren Gegner als die Aachen Vampires hätte es zum Auftakt nicht geben können“, findet Amboss-Headcoach Carsten Weber. Er schätzt den Regionalliga-Absteiger stark ein und ist dementsprechend froh über eine kurzfristige, hochkarätige Verstärkung. Jens Vogt, zweifacher Deutscher Meister mit Braunschweig, wird sein Comeback feiern. „Ich hatte einfach wieder Lust auf Football“, begründet der 31-Jährige seine Rückkehr nach „zwei Jahren ohne Sport“. Job (Führungsfunktion bei der Polizei in Chorweiler) und Familie (mittlerweile zwei Kinder) genießen zwar weiterhin Priorität, aber auch der Tight End brennt darauf, loszulegen. „Der Spaß ist sofort wieder da“, sagt Vogt.

50 Mann im Kader, drei sind von anderen Vereinen dazukommen

Der erfahrene Remscheider ist damit Teil eines 50-Mann-Kaders, zu dem auch wieder Sören Hecker und Steffen Labodda gehören. Neu von anderen Vereinen dazugekommen sind Lenard Straube (Sauerland Mustangs) und die Miotke-Brüder Marwin und Tobias (Leverkusen Tornados). Verzichten muss der Amboss ab sofort auf den langjährigen Mannschaftskapitän Clemens Riecke, der ins Trainerteam gewechselt ist.

Bestandteil der Heimspiele sind weiterhin die Cheerleader. Sie wollen den zugelassenen 500 Zuschauern – es wird nach gutem Vorverkauf auch Karten an der Tageskasse geben – am Samstag einheizen.

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