Handball

Panther verabschieden Reinarz, Halfmann vernagelt das Tor

Der Remscheider Hendrik Halfmann vernagelte gegen die Panther den Kasten von Schalksmühle/Halver.
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Der Remscheider Hendrik Halfmann vernagelte gegen die Panther den Kasten von Schalksmühle/Halver.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Handball 3. Liga: So lief es für die Panther bei der SG Schalksmühle/Halver.

Es waren rührende Momente in der Kabine der Bergischen Panther. Gleich nach der verdienten 23:27 (9:12)-Niederlage bei der SG Schalksmühle/Halver drehte sich beim Drittligisten alles nur noch um Jens Reinarz.

Wieder einmal wurde der exzellente Handballer verabschiedet. Diesmal soll es endgültig sein. „Es ist nicht selbstverständlich gewesen, dass Du noch einmal eingesprungen bist“, sagte Justus Ueberholz als Kapitän. „Dafür sind wir Dir sehr dankbar.“
In der vergangenen Woche lief es für die Panther noch besser.

Der 40-Jährige hatte seine Qualitäten noch einmal für dreieinhalb Monate eingebracht, als die Personalnot bei den Panthern groß war. Eigentlich hatte er seine Karriere im Sommer beendet.

Reinarz wirkte gerührt, als ihm ein kleines Präsent überreicht wurde und ging zu jedem einzelnen Mitspieler und zu Trainer Marcel Mutz, um sie alle kurz zu drücken. Wen es interessiert: Alle hatten für einen Gutschein für Motorradzubehör zusammengeschmissen. Reinarz gibt liebend gerne so richtig Gas.

Ein gutes Stichwort: Gas hätten die Panther auch im stimmungsvollen Halver geben müssen, um ihre Serie ungeschlagener Spiele zu bewahren. Das Bemühen war ihnen nicht abzusprechen, die Ausführung war auf allen Ebenen mangelhaft. Kaum ein Spieler erreichte Normalform, viele liefen regelrecht neben sich selbst her. Körperspannung? Nun ja . . .

Das Spiel steht nicht fürs ganze Jahr

„Ich lasse mir trotzdem nicht ein unglaublich starkes Jahr kaputt machen“, sagte Trainer Marcel Mutz. „Ich bin meinen Jungs dankbar für das, was sie 2022 geleistet haben.“

Dass die Panther von den Dragons aufgefressen wurden, wusste der starke Remscheider Hendrik Halfmann im Tor von Schalksmühle/Halver richtig einzuordnen: „Wir wissen schon, dass sehr wichtige Leute bei den Panthern gefehlt haben.“ Neben Henrik Heider mussten auch Timo Blum, Simon Wolter und Henning Padeken aus unterschiedlichen Gründen passen

Tore: Schlösser (5/3), Görgen, Ueberholz (je 4), Reinarz (4/2), J. Blum (3), Bleckmann (2), Steinhaus (1).

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