Radsport

Unvergesslich: Adler-Trio fährt das „M312“ auf Mallorca

Julian Koschik, Felix Pembaur und Jan Küpper (v.l.) „erfuhren“ ein ganz besonderes Stück Mallorca.
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Julian Koschik, Felix Pembaur und Jan Küpper (v.l.) „erfuhren“ ein ganz besonderes Stück Mallorca.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Julian Koschik, Jan Küpper und Felix Pembaur vom RV Adler Lüttringhausen über ihren Start beim legendären Insel-Rennen.

Remscheid. Das Rennen gilt als legendär. Als extrem anspruchsvoll. Als unglaubliche Herausforderung. Da mag man sich bestens vorstellen, dass Julian Koschik, Jan Küpper und Felix Pembaur vom RV Adler Lüttringhausen entsprechend aufgeregt waren, als der Startschuss zum „M312“ ertönte. Dahinter verbirgt sich das Mallorca-Inselrennen – mit einer Streckenlänge von eben 312 Kilometern und über 5000 Höhenmeter,

Das Trio, das für das Campana Racing Team unterwegs war, hatte im Februar im Trainingslager bereits die Region radsportlich erkundet, fühlte sich entsprechend vorbereitet. Als es dann am frühen Morgen um 6.30 Uhr Uhr an der Playa de Muro hoch im Norden der Insel in einem Feld von 8000 Teilnehmern losging, herrschte Aufregung pur. Wahnsinnige Stimmung, laute Musik – es war ein Spektakel der Extraklasse.

Vorne, wo sich auch das Trio aus Remscheid aufhielt, wurde gleich ein enormes Tempo angeschlagen. Über Alcudia ging es nach Pollenca, wo der erste Anstieg zum Col de femenina anstand. Der Beginn einer Wahnsinnstour, die alles bot. Von Positionskämpfen bis zu besonderem Taktieren, von gegenseitigem Motivieren bis zum Treffen von Entscheidungen. Es gab zermürbende Momente, dann auch wieder animierende. Kloster Lluc, Soller, die Küstenstraße bis Andratx. Ein Traum. Bei herrlichstem Sonnenschein. Schroffe Felsen, köngsblaues Meer – ein absoluter Wahnsinn.

Problematisch war es bei der Getränkeausgabe, etwa bei Kilometer 194. Es war brechend voll, weil dort auch die Fahrer zusammenkamen, die sich für kürzere Strecken entschieden hatten. Für die Zuschauer war es allerdings ein echtes Spektakel.

Im Eiltempo ging es weiter. Vorbei am Fuße des Tramuntanagebirges, zurück zur Playa de Muro. Eine Megastrapaze. Aber am Ende waren alle natürlich sehr zufrieden. Als Jan Küpper und Felix Pembaur nach knapp zehn Stunden überglücklich über die Ziellinie fuhren, wartete Felix Pembaur dort schon auf sie. Er war einige Minuten zuvor angekommen. Leider hatte seine Zeitnahme nicht funktioniert. Eine klasse Leistung der drei Adler und eine nicht alltägliche Rennerfahrung. Davon werden sie noch lange schwärmen.
Mehr Lokalsport-Themen aus Remscheid finden Sie hier.

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