Handball

Rader siegen ohne große Mühe

Freie Bahn für den Radevormwalder Pascal Jäschke, der gegen Witzhelden vor mehr als ordentlicher Kulisse sechs Tore erzielte. Foto: Michael Sieber
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Freie Bahn für den Radevormwalder Pascal Jäschke, der gegen Witzhelden vor mehr als ordentlicher Kulisse sechs Tore erzielte.
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Landesliga: Erfolg für Panther III – Pleiten für HGR II, WTV und ATV

HG Remscheid II – TSV Aufderhöhe II 20:21 (11:11). Der Spielverlauf war über die gesamten 60 Minuten eng. In der Schlusssequenz fiel die Entscheidung: Die Gastgeber leisteten sich Sekunden vor der Sirene einen Fehlwurf. Der Solinger Keeper warf den Ball nach vorne, fand einen TSV-Spieler am Kreis, der ihn freistehend ins Tor warf. „Wir hätten uns dies alles ersparen können“, sagte HGR-II-Trainer Fabian Flüß, der entsprechend bedient war. Er kritisierte in erster Linie, dass seine Schützlinge immer wieder klare Chancen vergaben. Tore: Franz (10/2), Kinder, Jungjohann, Schmidt (je 2), Brefka, Russ, Müller, Reisdorf (je 1).

HSG Radevormwald/Herbeck – TV Witzhelden 23:16 (13:11). Es war ein Start-Ziel-Sieg, der nie wirklich in Gefahr geriet. „Darum bin ich unter dem Strich natürlich auch zufrieden. Aber über weite Strecken war es ein typisches Saisonauftaktspiel“, bilanzierte HSG-Spielertrainer Roman Warland, dem klar war, dass er und seine Schützlinge noch ordentlich Luft nach oben haben. Die HSG zog immer dann die Zügel an, wenn sie gefordert war. Wie nach 48 Minuten, als die Gäste auf 13:15 herangekommen waren. Tore: Warland (7/2), Jäschke (6), Franken (3), Festag, Jähnichen (je 2), Knürenhaus, Grassow, Seifert (je 1).

Bergische Panther III – Cronenberger II 28:21 (13:9). Die Panther zeigten sehr schnell, wer Herr im Haus ist, und setzten sich nach einer knappen Viertelstunde mit vier Toren ab. „Von diesem Vorsprung haben wir dann im weiteren Verlauf gezehrt“, sagte Co-Trainer Timo Adams, der sich zudem bei den „Aushilfen“ aus der A-Jugend und 2. Mannschaft bedankte, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Tore: Vornehm (6/1), Schmitz (6/3), Kress (5), Theisen (3), Cestnik, Blum (je 2), Lorenz (1/1).

DJK Unitas Haan II – Wermelskirchener TV 26:17 (14:9). In Abwesenheit seines Trainers Jacek Krajnik verschlief der mit nur drei Rückraumspielern angetretene WTV die Anfangsphase und lag 5:11 (23.) zurück. „Erst danach haben wir uns etwas gefangen“, sagte Co-Trainer Carsten Lorenz. Im Angriff, wo der mit schwerer Knieverletzung lange fehlende Joscha Saalmann schmerzlich vermisst wurde, die Durchschlagskraft. Auf der anderen Seite bekamen die Wermelskirchener die Haaner Halben nicht in den Griff. Die ungewohnte Harz-Nutzung war da schon das geringere Problem. Lorenz: „Da muss im Derby nächste Woche gegen die HGR II eine deutliche Steigerung her.“ Dann kehrt Krajnik an die Seitenlinie zurück. „Das lässt er sich nicht entgehen“, sagt sein „Co“. Tore: Krutzki (8/2), Halbach (3/1), Galla, Stöcker, Siebert (je 2). ATV Hückeswagen – Wald-Merscheider TV 18:24 (10:14). Mit einer deutlichen Niederlage ist der ATV gestartet. „Mit dem kämpferischen Einsatz bin ich zufrieden. Aufgrund der personellen Situation fehlte am Ende die Kraft“, sagte Coach Bernd Mettler. Tore: Frischmuth (4), Bangert (3), M. Mettler, Botsch (je 2), Caligari, Predigkeit, Mebus, Moritz, Koloczek (je 1).

Wetteinsatz

Den Saisonstart nutzten die Handballer der HGR II, um aus ihren Wettschulden Ehrenschulden zu machen. In der Vorbereitung hatten sie sich einen Laufwettbewerb mit Rollhockey-Bundesligist IGR Remscheid geliefert, aus dem sie als Verlierer hervorgegangen waren. Nun lieferten sie zur Freude der IGR zwei Kisten Bier an der Halle Hackenberg ab.

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