Handball

Rade/Herbeck stoppt den Trend im Derby

Marc Peppinghaus (l.) und der starke Mert Sahan (r.) hatten Jan Thore Zimmer und den WTV phasenweise gut im Griff. Foto: Michael Sieber
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Marc Peppinghaus (l.) und der starke Mert Sahan (r.) hatten Jan Thore Zimmer und den WTV phasenweise gut im Griff.

Landesliga: HGR II gewinnt bei Panther-Dritten

Von Fabian Herzog und Andreas Dach

HSG Radevormwald/Herbeck – Wermelskirchener TV 29:26 (17:9). Nach vier Spielen ohne Sieg machte die HSG von Beginn an deutlich, wie gewillt sie war, den Trend zu stoppen. Nach neun Minuten führte sie mit 6:2 und baute den Vorsprung Mitte der ersten Hälfte bereits auf 15:6 aus. „Das war insgesamt die richtige Reaktion auf die vergangenen Wochen“, freute sich Roman Warland. Großen Anteil hatte aus seiner Sicht Keeper Christopher Bartsch, der diesmal bei der HSG zwischen den Pfosten stand und starke Phasen in erster wie zweiter Halbzeit hatte. „Ihn aufzustellen, war die richtige Wahl“, sagte der verletzte Spielertrainer.

Trotz der Niederlage konnten die Gäste die Halle erhobenen Hauptes verlassen. Schließlich hatten sie sich gegen das zur Pause drohende Debakel gewehrt, nach dem Seitenwechsel rangekämpft und Durchgang zwei klar für sich entschieden. „Aufgrund der zweiten Hälfte wäre ein Unentschieden verdient gewesen“, fand Co-Trainer Carsten Lorenz, „da haben wir uns am Riemen gerissen.“ Bis auf zwei Tore kamen die Gäste ran, was vor allem auch an Torhüter Joshua Dahm lag, der nach seiner Einwechslung klasse hielt. Tore HSG: Sahan (7), Franken (5), Festag (4), Faust (4/1), Jähnichen, Jäschke (je 3), Seifert (2), Peppinghaus (1); Tore WTV: Galla (8/7), Siebert (5), Stöcker (4), Hackländer (3), Halbach, Zimmer (je 2), Benscheidt, Hedderich (je 1).

Bergische Panther III – HG Remscheid II 26:30 (16:16). Lange verlief das Derby extrem ausgeglichen. Mal führten die Gäste (7:5, 13.), mal die Gastgeber (15:12, 25.). Ab dem 21:21 (45.) setzte sich die HGR II ab und entschied die Partie für sich. Ausschlaggebend dafür war eine taktische Umstellung: Die Remscheider nahmen Moritz Gwosdz in Manndeckung und den offensiv durchaus gefährlichen Hausherren den Spielfluss. „Es war kein Bombenspiel“, fand HGR-II-Trainer Fabian Flüß und ordnete den Erfolg als „Arbeitssieg“ ein. Beinahe noch mehr als über die zwei Punkte freut er sich über das Comeback von Torsten Wittmaack, der nach Knieverletzung erstmals wieder mitmachen konnte und schmerzfrei blieb.

Bei der Panther-Dritten war der dezimierte Kader mit drei A-Jugendlichen (Thorben Remmel, Philip Lock, Samuel Arndt) aufgefüllt worden. Vorne funktionierte viel über den Kreis, hinten war Fabian Schneider einmal mehr ein Faktor. „Wir haben aber auch dumme Fehler gemacht“, gestand Rückraumspieler Martin Tobolski ein. Tore Panther III: Kress (8), Hain (6/4), Klewinghaus, Gwosdz (je 3), Tobolski, Cestnik (je 2), Lock, Arndt (je 1); Kinder (11/1), Stausberg (6), Franz (5/1), Wittmaack, Brefka (je 3), Pfeiffer (2). ATV Hückeswagen – Ohligser TV 19:22 (11:9). Schade, der ATV war nah dran an seinem ersten Saisonerfolg. Am Ende fehlte ein wenig die Konzentration, vielleicht hatten auch die Kräfte nachgelassen. Bis zum 19:19 (55.) war die Begegnung jedenfalls völlig offen. Auch, weil die Deckung vor dem überragenden Torhüter Nils Kuhlwilm gut stand und sich Moritz Mettler als durchschlagskräftig erwies. Er war mit sechs Toren alleine fast für ein Drittel der Hückeswagener Treffer zuständig. Weiterhin trafen: Callegari (4), Frischmuth (3), Siebert, Latoschi (je 2), Borisch, Botsch (je 1).

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