Handball

Radermacher ist der neue Trainer in Rade

HSG-Boss Jörg Henseler (l.) freut sich, dass er Volker Radermacher gewinnen konnte. Foto: HSG
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HSG-Boss Jörg Henseler (l.) freut sich, dass er Volker Radermacher gewinnen konnte.
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Handball-Landesliga: Neuer Trainer übernimmt vorerst bis zum Saisonende.

Von Peter Kuhlendahl und Lars Hepp

Ihn juckte es schon seit geraumer Zeit wieder in Fingern. Und nach dem einen oder anderen Gespräch war die Rückkehr von Volker Radermacher auf die Trainerbank perfekt. Er übernimmt – vorerst bis zum Saisonende – das Amt bei der HSG Radevormwald/Herbeck. „Volker war unser absoluter Wunschkandidat“, betont der HSG-Vorsitzende Jörg Henseler. „Rade ist trotz der Unruhe, die in der letzten Zeit herrschte, immer noch eine sehr gute Adresse. Und es ist sehr reizvoll, dort zu arbeiten“, erklärt Radermacher, dessen letzte Trainerstation beim Lüttringhauser TV zwar einige Jahre zurückliegt. Aber durch seine langjährige Schiedsrichtertätigkeit war er immer mitten im Geschehen.

Dass er sein Engagement zunächst bis zum Sommer begrenzt, hat Gründe: „Ich gehe mit gewissen Ansprüchen an die Sache heran“, sagt Radermacher, dem in den vergangenen Wochen nicht verborgen geblieben ist, dass es in Sachen Einstellung bei einigen Spielern durchaus Luft nach oben gab. Radermacher: „Auf der Nase rumtanzen lasse ich mir mit Sicherheit nicht.“

Das Team wurde unmittelbar vor Anpfiff des Nachholspiels am Donnerstagabend beim TV Witzhelden informiert, das die HSG mit 33:31 (17:14) gewann. Radermacher war zwar in der Halle und wird dies auch an diesem Samstag beim Derby gegen die HG Remscheid II sein. Da er aber in der nächsten Woche im Urlaub ist, wird er erst am 5. April die erste Einheit leiten. „Vorher zu coachen, macht keinen Sinn“, erklärt er.

In Witzhelden zeigten die Rader besonders im zweiten Abschnitt eine starke Teamleistung. „Das war richtig gut“, lobt Henseler. Die HSG lag zunächst im Rückstand und drehte die Partie dann ab der 45. Minute zu ihren Gunsten. Tore: Franken (9), Jäschke (6/1), Sahan, Molz, Seifert (je 4), Kohnen (3), Jähnichen (2), Kortmann (1).

Auf das Derby freuen sich alle Beteiligten

Beim Derby gegen die 2. Mannschaft der HGR, das am Samstagnachmittag (18 Uhr, Hermannstraße) stattfindet, ist die personelle Situation bei den Radern weiter angespannt. Zumindest Chris Grassow ist wieder an Bord. „Wir wollen dennoch alles in das Spiel reinwerfen und auch den zweiten Vergleich unbedingt gewinnen“, sagt Henseler.

Im Remscheider Lager freut man sich sehr auf diese Partie, vor allem soll nun die Revanche für die Niederlage im Hinspiel (25:30) gelingen. Torsten und Björn Wittmaack, Nils Jungjohann und Daniel Merckelbach befinden sich noch im Urlaub, Leo Bona und Malte Frank pfeifen das Spitzenspiel der 2. Frauen-Bundesliga zwischen Gräfrath und Göppingen, das am Samstag um 18.15 Uhr in der Klingenhalle steigt. „Auch wenn die HSG im Moment einen kleinen Hänger hat, sind die nach wie vor nicht zu unterschätzen. Wir gehen hoch motiviert in die Begegnung und wollen am Ende was zu feiern haben“, sagt HGR-II-Trainer Fabian Flüß.

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