Fußball

Rader schlagen zum Matchball auf

Fertig machen zum Jubeln: Joel Schneider, Doriano Fischer, Dennis Berke und Fynn Schneider (v.l.) brennen darauf, am Sonntag mit dem SC 08 Rade den Klassenerhalt zu feiern.
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Fertig machen zum Jubeln: Joel Schneider, Doriano Fischer, Dennis Berke und Fynn Schneider (v.l.) brennen darauf, am Sonntag mit dem SC 08 Rade den Klassenerhalt zu feiern.
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Vorletzter Spieltag in der Fußball-Bezirksliga: Die Entscheidungen rücken näher.

Von Fabian Herzog

Gruppe 3: SC 08 Radevormwald – SV Bayer Wuppertal (So., 15.15 Uhr, Kollenberg). Am vorletzten Spieltag schlagen die Rader zum Matchball auf. Mit einem Heimsieg würden sie die aktuell punktgleichen Wuppertaler überholen und den direkten Vergleich – in der Hinrunde gab´s einen 6:0-Auswärtserfolg – für sich entscheiden. Dann könnte nichts mehr anbrennen und gefeiert werden. Aber zuvor warten 90 Minuten auf die Mannen von Trainer Zdenko Kosanovic, der in dieser Woche weiterhin urlaubsbedingt von Yannik Korselt vertreten wurde und erst vor dem letzten Spiel zurückkehrt. „Wir wollen das Ding klar machen und haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir das können“, sagt der Co-Trainer, dem der gesamte Kader zur Verfügung steht.

Gruppe 3: SSVg. Heiligenhaus – SC Ayyildiz (So., 15.30 Uhr). Auch die Remscheider könnten den Klassenerhalt eine Woche vor dem Saisonende unter Dach und Fach bringen, benötigen dafür aber Schützenhilfe. Nur wenn Abstiegskonkurrent Union Velbert – am letzten Spieltag zu Gast am Honsberg – im Derby gegen die U23 der SSVg. Velbert nicht gewinnt, reicht Ayyildiz beim Schlusslicht ein Sieg. So weit möchte Fazli Kursuncu aber nicht denken. Er hat nur die eigene Partie im Blick. „Die drei Punkte wären Gold wert“, sagt der Co-Trainer und erwartet ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe. „Spiele zwischen denen und uns sind immer sehr intensiv.“ Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass Heiligenhaus längst abgestiegen ist. „Die werden nichts verschenken“, glaubt Kursuncu. Enes Gün und Marc Ostermann sind im Urlaub, Bedri Mehmeti (Wade) und Recep Kalkavan (Sprunggelenk) angeschlagen.

Gruppe 3: TSV Ronsdorf – VfB Marathon (So., 15 Uhr). Auch der mit Ayyildiz punktgleiche VfB könnte an diesem Wochenende das Ziel Klassenerhalt erreichen und damit möglich machen, was manch einer für unmöglich hielt. „Ich kann das auch kaum glauben, dass wir so kurz davor sind“, sagt Spielertrainer Dominik Müller, der sich nicht auf das Ergebnis des Velberter Derbys verlassen möchte. „Ich rechne mir in Ronsdorf minimum einen Punkt aus.“ Patrick Sadowski (Urlaub), Nico Pasold (Arbeit) und Frederik Feiten (krank) fehlen allerdings.

Gruppe 3: ASV Mettmann – SSV Bergisch Born (So., 15 Uhr). Nach fast achtmonatiger Sperre sollte Carmelo Salpetro endlich sein Comeback feiern können, auf das er so fleißig hintrainiert hatte. Doch daraus wird nichts. Der Angreifer ist wie einige der anderen Mitreisenden krank von der Mallorca-Mannschaftstour zurückkehrt. „Deswegen steht uns jetzt nur ein ganz kleiner Kader zur Verfügung“, hadert Trainer Tim Janowski.

Gruppe 2: SSV Dhünn – 1. FC Monheim II (So., 15 Uhr, Staelsmühle). Bei fünf Punkten Rückstand aufs rettende Ufer ist die Ausgangslage der Dhünner am vorletzten Spieltag klar. „Fünf Spiele müssen für uns laufen, zwei davon können wir selber beeinflussen“, lässt Trainer Kristian Fischer seinen Gedanken freien Lauf. Soll heißen: Der SSV braucht Siege jetzt am Sonntag und nächste Woche in Langenfeld, gleichzeitig dürfen Unterbach (in Wersten und gegen Benrath) und eben Monheim II (am letzten Spieltag gegen Urdenbach) maximal nur noch drei beziehungsweise einen Punkt holen. „Wir müssen auf jeden Fall jetzt erst einmal unsere Hausaufgaben machen“, sagt Fischer, der auf den Einsatz der angeschlagenen Dennis Schmidt und Christian Nippel hofft. Flo Mosler (Zerrung) und Daniel Matuschzik (Arbeit) fallen aus, Leo Funke ist dafür wieder dabei.

Gruppe 2: TSV Urdenbach – Dabringhauser TV (So., 15 Uhr). Der durch den spektakulären 5:3-Derbysieg gegen Dhünn eingetütete Klassenerhalt wurde von Teilen der Mannschaft „bis morgens um 5 Uhr ordentlich begossen“, berichtet Trainer Patrick Grün. Nun geht´s für den DTV erstmals nur noch um die Kür. Oder, wie der Coach es nennt: „Punkten fürs Gefühl.“ Dabei muss er Marvin Dattner und Dustin Najdanovic (beide Urlaub) aber ersetzen, Ahmed Öztürk hat seine Sperre abgebrummt.

Rolle rückwärts

Benjamin Wünschmann wird nun doch nicht zum Dabringhauser TV wechseln. „Er möchte stattdessen noch einmal angreifen und wird sich einem Landesligisten anschließen“, berichtet DTV-Trainer Patrick Grün wenig begeistert.

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