Handball

Rade kassiert eine bittere Niederlage

Bis vor drei Jahren hat Björn Frank bei der HSG Radevormwald/Herbeck als Trainer den Ton angegeben. Nachdem die Fronten lange verhärtet waren, hat er nun als Spieler in der Ersten ausgeholfen. Archivfoto: batte
+
Rades Trainer Björn Frank.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
    schließen
  • Peter Kuhlendahl
    Peter Kuhlendahl
    schließen

Die Partien in der Handball-Landesliga.

Von Peter Kuhlendahl 
und Andreas Dach

Bergische Panther III – HG Remscheid II 23:30. Sieben Spiele in Folge waren die Panther ohne Niederlage von der Platte gegangen. „Aber jede Serie reißt irgendwann“, sagte Teamsprecher Angelos Romas, der als Hauptgrund anführte, dass das Fehlen zahlreicher Stammkräfte – auch Rückraumspieler Jan Scheel fiel aus – nicht kompensiert werden konnte. Die zahlreichen technischen Fehler, die sich bei den Hausherren einschlichen, nutzten die Remscheider weidlich aus. „Auch unsere Abwehr stand super“, sagte HGR-II-Coach Fabian Flüß, der zudem Leo Bona ein Sonderlob aussprach. So brachten die Gäste einen am Ende verdienten Sieg ohne Probleme über die Bühne. Tore Panther III: Gwosdz (7), Kleinert (5), Arndt, Blum (je 4), Lock, Theisen, Heider (je 1).

Wald-Merscheider TV – HSG Rade/Herbeck 31:30 (17:13). Wie bitter: Drei Sekunden vor dem Abpfiff hatte Lukas Pütz die Chance zum Ausgleich. Doch der Linkshänder traf nur den Innenpfosten – der Ball sprang zurück ins Feld. Vorwürfe des Trainers gab es keine. Björn Frank sagte enttäuscht: „Wir haben das Spiel vorher verloren.“ Zum Beispiel nach zehn Minuten, als man die Abwehrarbeit nicht mehr konsequent genug verrichtete. Es spricht aber für die HSG, dass sie sich nach einem deutlichen Rückstand (22:26) noch herankämpfte. Sie versäumte es nur, sich dafür zu belohnen. Tore: Franken (8), Grassow (7), Pütz (6/1), Peppinghaus (3), Schoermann (3/1), Molz (2), Böhmer (1).

Wermelskirchener TV – DJK Unitas Haan II 24:28 (12:14). Der WTV zeigte sich deutlich verbessert. „So hätten wir in der vergangenen Woche mit zehn Toren Differenz gegen Wuppertal gewonnen“, sagte Trainer Jacek Krajnik. Beim Stand von 23:24 (55.) war man nahe dran an einem Erfolg gegen den Tabellendritten, leistete sich aber zu viele technische Fehler und schwache Abschlüsse. „Das hat uns das Genick gebrochen“, fand Krajnik, „kämpferisch war es aber tadellos.“ Tore: Krutzki (6), Siebert (5), Schmitz (3), Loureiro Marques, Scheid, Hedderich (je 2), Benscheidt, Menz, Jaschinski, Zimmer (je 1).

Bergischer HC III – ATV Hückeswagen 32:26 (16:19). Ein Paradebespielspiel dafür, wie man sich um den Lohn der Arbeit bringt, lieferte der ATV. „Das war schon fahrlässig, wie die Jungs in der zweiten Halbzeit agiert haben“, erklärte Trainer Jens Greffin im halbwegs moderaten Ton. Nach der Pause war es plötzlich wie abgeschnitten. Bis zur 55. Minuten erzielten die Gäste nur drei Treffer und kassierten 15 Tore. Greffin: „Das war krass, wie wir die Bälle verworfen haben.“ M. Mettler (6), Bonekämper (5), Bangert, L. Schotters (je 4), Frischmuth, Koloczek, Callegari (je 2), Botsch (1).

HC BSdL – SSG Wuppertal 36:19 (16:12). Angesichts des Spielverlaufs musste HC-Spielertrainer Björn Sichelschmidt einräumen, „dass wir insgesamt ein wenig zu hoch gewonnen haben“. Bis Anfang der zweiten Halbzeit mühten sich die Remscheider gegen den Tabellenletzten. Der Rest war ein solider Auftritt. Ein Sonderlob gab es für Philipp Heppner. Tore: Heppner (12), Hackländer (5), Bersau, B. Sichelschmidt (je 4), Schmidt (4/2), Michel (3), Ante, Hopp, N. Sichelschmidt, Unger (je 1).

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Regelmäßig kehrt er nun zurück
Regelmäßig kehrt er nun zurück
Regelmäßig kehrt er nun zurück
Rade droht Ungemach aus sieben Metern
Rade droht Ungemach aus sieben Metern
Rade droht Ungemach aus sieben Metern
Am Schwanen kommt es zum Derby
Am Schwanen kommt es zum Derby
Am Schwanen kommt es zum Derby
Sportprogramm am Wochenende
Sportprogramm am Wochenende
Sportprogramm am Wochenende

Kommentare