Handball

Rade gibt sich keine Blöße

Auch ATV-Spieler Daniel Schmitz konnte Rades Spielertrainer Roman Warland kaum stoppen. Foto: Michael Sieber
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Auch ATV-Spieler Daniel Schmitz konnte Rades Spielertrainer Roman Warland kaum stoppen.
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Landesliga: WTV dreht Spieß noch um.

Von Peter Kuhlendahl

ATV Hückeswagen – HSG Radevormwald/Herbeck 18:27 (8:15). Spannung kam während des Derbys zu keinem Zeitpunkt auf. Der Tabellenführer setzte sich schnell auf 3:0 ab (6.) und landete einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. „Genau das war unsere Marschrichtung. Wir wollten von Beginn an nichts anbrennen lassen und haben das Ding durchgezogen“, betonte HSG-Spielertrainer Roman Warland. Derweil erkannte ATV-Coach Bernd Mettler die Überlegenheit der Gäste an. „Der Sieg war verdient. Aber es ist ein Unding, dass für ein solches Derby nur ein Schiedsrichter angesetzt wird, der dann auch noch so einseitig pfeift“, sagte er verärgert.

Zwei Szenen sorgten im Derby für Aufregung. Nach 42 Minuten landete ein von Moritz Mettler geworfener Ball im Gesicht von Frederic Seifert, der außer sich war und nur mit Mühe zurückgehalten werden konnte. Wenig später gerieten Marius Franken und Daniel Schmitz aneinander. Kleine Rudelbildung, Schubserei. Und auch der Unparteiische landete auf dem Hosenboden. Aber die Gemüter beruhigten sich schnell wieder. „Derby halt“, meinte HSG-Co-Trainer Frank Alsdorf.

ATV-Tore: Bangert (5/2), Schmitz (4), Koloczek (3), Mettler (2), Lu. Frischmuth, Schneider, Graf, Göhlich (je 1).

HSG-Tore: Warland (8/3), Grassow (5), Jäschke (5/2), Franken (3), Y. Faust (2), Droste, Bonekämper, Sahan, Seifert (je 1).

Wermelskirchener TV – Cronenberger TG II 24:20 (8:11). Lag es an der zuletzt langen Wettkampfpause des WTV? 38 Minuten waren gespielt, da lagen die Gäste deutlich mit 16:10 in Front. „Bis dahin lief bei uns gar nichts zusammen“, merkte WTV-Co-Trainer Carsten Lorenz an. Doch die Wermelskirchener zeigten Moral, erzielten sieben Treffer in Folge und wendeten so das Blatt. Lorenz: „Es war positiv, dass wir nach einem klaren Rückstand noch zurückgekommen sind.“ Tore: Benscheidt (4), Saalmann (4/1), Zimmer, Hedderich, Stöcker (je 3), Galla, Siebert, Krutzki (je 2), Kowalke (1).

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