Blick über den Zaun

Protagonisten halten sich vornehm zurück

Peter Neururer, Hermann Tecklenburg, FVN-Spielleiter Wolfgang Jades, Björn Mehnert, FVN-Pressesprecher Henrik Lerch und Benedict Weeks (von links oben im Uhrzeigersinn) bei der digitalen Pressekonferenz. Foto: pk
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Peter Neururer, Hermann Tecklenburg, FVN-Spielleiter Wolfgang Jades, Björn Mehnert, FVN-Pressesprecher Henrik Lerch und Benedict Weeks (von links oben im Uhrzeigersinn) bei der digitalen Pressekonferenz.
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Blick über den Zaun: VfL im Spitzenspiel, WSV im Niederrheinpokal-Finale.

Knapp 48 Stunden vor dem Anpfiff des Niederrheinpokal-Finales zwischen dem Wuppertaler SV und dem SV Straelen am Samstag (13 Uhr) in Duisburg wollte sich keiner der Protagonisten in die Karten blicken lassen. So wurden auf der digitalen Pressekonferenz des Fußballverbandes Niederrhein am Donnerstagmittag in erster Linie handelsübliche Nettigkeiten ausgetauscht. Auch wenn mit Peter Neururer (WSV-Vorstandsmitglied) und Hermann Tecklenburg (Vorsitzender des SV Straelen) wortgewaltige Protagonisten mit dabei waren.

„Es ist natürlich eine sehr große Chance, einen großen wirtschaftlichen Schritt zu machen“, erklärte Neururer im Hinblick darauf, dass die Wuppertaler nur noch einen Schritt von der ersten Runde des lukrativen DFB-Pokals entfernt sind. Dagegen wurde Tecklenburg deutlicher: „Wir haben in dieser Saison ein Minus zwischen 150 000 und 200 000 Euro gemacht. Das hoffen wir, kompensieren zu können.“

Der Ausgang des Finales ist aus Sicht der Trainer völlig offen

Derweil sehen die beiden Trainer der Regionalligisten den Ausgang der Partie völlig offen. „Beide Vereine stehen verdient im Finale“, sagte Straelens Coach Benedict Weeks. WSV-Trainer Björn Mehnert ergänzte: „Alle, die am Samstag auf dem Platz stehen, werden brennen.“

Ein Schlüsselspiel im Aufstiegsrennen in die Handball-Bundesliga könnte an diesem Freitagabend (19.30 Uhr) steigen. Der VfL Gummersbach muss beim TuS Nettelstedt-Lübbecke ran. Bedeutend beim Blick auf die Tabelle: Der Dritte ist zu Gast beim Zweiten. Allerdings haben die Oberbergischen ein Spiel weniger absolviert und gehen mit einer großen Portion Selbstbewusstsein an die Aufgabe in Westfalen heran. In den letzten fünf Spielen hat der VfL fünf Siege gelandet. Wie auch im Hinspiel (27:24) gegen den TuS, der vom früheren Wermelskirchener Spieler und Gummersbacher Trainer Emir Kurtagic gecoacht wird.

Dass man im Lager der Handballer von Eintracht Hagen vor dem Rückspiel gegen die HSG Krefeld bereits fast schon mehr an die nächste Aufgabe denkt, kann man keinem verübeln. Zu deutlich war der 35:21-Erfolg der Eintracht bei der HSG am vergangenen Wochenende. An diesem Samstag, 19 Uhr, sollte in eigener Halle gegen das Team von Trainer Maik Pallach nichts mehr anbrennen. Ein Auge dürften alle zudem auf die Partie zwischen dem HC Oppenweiler/Backnang und dem TuS Vinnhorst richten. Gegen den Sieger der Partie geht es dann endgültig um den Aufstieg in die 2. Liga. Würde sich der HC, der das Hinspiel 26:27 verlor, durchsetzen, hätte Hagen am 5. Juni (19 Uhr) Heimrecht. Das Rückspiel würde dann am 12. Juni stattfinden.

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