Die Woche im Sport von Peter Kuhlendahl

Die Profis müssen im Jahr 2021 endlich eingreifen

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Sonnenschein, milde Temperaturen.

Am Anfang der Woche fühlte man sich eher an den Goldenen Oktober als an den tristen November erinnert. Das relativierte sich zwar bis zum Ende der Woche. Dennoch: Ein Gefühl, dass sich das Jahr 2020 mit Riesenschritten seinem Ende nähert, wollte sich nicht einstellen. Obwohl nicht nur die Sportlerinnen und Sportler drei Kreuze schlagen dürften, wenn das Pandemie-Jahr endlich Geschichte ist.

In wenigen Wochen ist es also geschafft. Und dann? Dann wird uns Corona weiter im Griff haben. Auch den Sport. Der dürfte übrigens im alten Jahr nicht mehr „aufgeweckt“ werden. Die Handballer, selbst die frisch ernannten Profis aus der 3. Liga, haben bereits einen Schlussstrich gezogen. Sie hoffen – wobei da eher der Wunsch der Vater des Gedankens ist – dass es im Januar einen Re-Start gibt.

Erst einmal abgetaucht sind derweil die Fußballfunktionäre. Ob die wirklich damit rechnen, dass im Dezember noch was geht? Es wird Zeit, dass der Fußballverband Niederrhein auch endlich einen Schlussstrich zieht. Einzelne Kreise – wie in Solingen – sind bereits vorgeprescht und haben ihre Kreisligen bereits in die Winterpause geschickt. Besser wären allerdings generelle Entscheidungen und eine entsprechende Kommunikation.

Apropos Kommunikation. Daran mangelt es aktuell extrem bei den Handball-Funktionären. Was die Regionalliga-Clubs völlig zu Recht anprangern. Es ist schon ein Unding, dass derzeit die Teams von der 4. bis zur 7. Liga in einen Topf geworfen werden. Manche Regionalligisten arbeiten und wirtschaften wie die Drittligisten. Bei den Landesligisten ist – zumindest bei einem Großteil – der Handballsport eher ein anspruchsvolles Hobby. Für diese Teams ist es natürlich auch bitter, dass ihnen aktuell wieder ein monatelanger Lockdown droht. Für ambitionierte Viertligisten könnte bald aber ein Kampf ums Überleben beginnen. 2020 wurden sie von Amateur-Funktionären verwaltet. 2021 greifen da hoffentlich die Profis ein.

Die Nöte um den Aschenplatz der SG Hackenberg sind zumindest in der Politik angekommen. Das ist aber nur ein erster Schritt.

Die Pandemie bremst die Vereine nicht nur sportlich aus. Immer mehr Mitgliederversammlungen müssen verschoben werden.

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