Radsport

Pott will den Deckel draufmachen – mit viel Spaß

Freut sich auf die DM-Teilnahme und kann sich vorstellen, auch im kommenden Jahr noch mal dabei zu sein: Thorsten Pott. Foto: RV Adler
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Freut sich auf die DM-Teilnahme und kann sich vorstellen, auch im kommenden Jahr noch mal dabei zu sein: Thorsten Pott.
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Radsportler des RV Adler Lüttringhausen nimmt wieder an der Deutschen Meisterschaft teil.

Von Andreas Dach

Sein Gewinn der Deutschen Meisterschaft ist unvergessen. Vor zehn Jahren hat sich Thorsten Pott den Titel gesichert, fuhr in Bad Salzdetfurth (Niedersachsen) in der Masterklasse I (Alter: 30 bis 40 Jahre) mit einem Vorsprung von 40 Sekunden über die Ziellinie. Eine wahnsinnig gute Leistung des damaligen Studenten des Bauingenieurwesens. Er funktionierte auf dem 4,6 Kilometer langen Rundkurs (220 Höhenmeter) wie ein Schweizer Uhrwerk. „Der Lenker fing an zu flattern, als ich mit hochgerissenen Armen über die Ziellinie gefahren bin“, wurde der Mountainbiker des RV Adler Lüttringhausen damals zitiert.

Seitdem ist viel passiert. Thorsten Pott ist verheiratet und Vater, arbeitet als Ingenieur im Bereich Kanalbau in Ennepetal. Seine Begeisterung für den Radsport ist immer geblieben und entflammt gerade, nicht ohne Grund, noch einmal so richtig.

Am Samstag nimmt er wieder an der DM teil, will noch einmal den Deckel auf das Riesenerlebnis machen. Diesmal als mittlerweile 42-Jähriger in der Masterklasse II. Die Ansprüche sind vor dem Startschuss (8 Uhr) gemäßigter geworden: „Ich fahre mehr aus Spaß und nicht mit dem Ziel, Erster zu werden.“ Vielmehr peilt er einen Platz in den Top Ten an. Was angesichts des 22-köpfigen Teilnehmerfelds (auch die Masterklasse 3 ist dabei) anspruchsvoll genug wird.

Gefahren wird in Obergessertshausen. Für die Geografie-Interessierten: Dabei handelt es sich um einen Ortsteil der Gemeinde Aichen im schwäbischen Landkreis Günzburg. Oder, wie es Pott ausdrückt: „Irgendwo zwischen Ulm und München.“ Er hat gegoogelt, wer die Gegner sind und festgestellt: „Es sind überwiegend die üblichen Verdächtigen, die man von früher kennt.“

Pott glaubt, „dass mir die Bedingungen liegen“. Auf der 4,2 Kilometer langen Strecke, die eine Stunde lang immer wieder gefahren werden muss, sind kühle Temperaturen und ein matschiger Untergrund zu erwarten. Fast schon so etwas wie bergisches Wetter.

Thorsten Pott hat viel trainiert in letzter Zeit, drei bis fünf Einheiten pro Woche absolviert. Gar nicht so einfach mit Blick auf seine familiären und beruflichen Verpflichtungen. Zudem ist er für das Kindertraining beim RV Adler zuständig. Wie gut, dass Sohnemann Silas (7) auch schon ein begeisterter Radsportler ist. Durchaus möglich, dass der Kleine irgendwann in die Fußstapfen (oder besser die Pedale?) seines Vaters tritt.

Der ist übrigens vor einem Jahrzehnt noch mit einem 26-Zoll-Hardtail gefahren. Inzwischen hockt er auf einem 29-Zoll-Race-Fully. Pott sagt lachend: „Mein Leistungsgewicht hat sich halt seit damals um zehn Kilogramm verändert.“ Seine Leistung im Campana-Team wird darunter kaum leiden . . .

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