Judo

Platz sieben: Cabecana hat richtig Blut geleckt

Luke Cabecana gilt im Judosport als Riesentalent.
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Luke Cabecana gilt im Judosport als Riesentalent.
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Talent hat nächste Ziele vor Augen.

Von Andreas Dach

Jetzt freut sich Luke Cabecana erst einmal auf den Urlaub. Den hat sich der 17-jährige Judoka redlich verdient. Liegen doch gleichermaßen strapaziöse wie spannende sportliche Tage hinter dem Riesentalent, das gerade erst Platz sieben bei den Europameisterschaften in Porec/Kroatien belegt hat. Ein tolles Abschneiden für den jungen Radevormwalder, der seine ersten Griffe bei der Lenneper TG erlernt hat, beim JC Wermelskirchen dann fit für Wettkämpfe gemacht wurde und mittlerweile dem Kader des Bundesligisten RTV-Judoteam angehört.

Völlig überraschend war die Nominierung für die U18-EM in der Klasse bis 55 kg nicht gekommen („Ich hatte bei Qualifizierungsturnieren gute Erlebnisse abgeliefert“), dafür aber relativ kurzfristig. Cabecana, der gerade die Klasse 11 des Gymnasiums Rade beendet hat und das Abitur anpeilt („Ich könnte mir ein Sportstudium in Köln vorstellen“), zeigte sich in Kroatien auf die Minute topfit. „Grundsätzlich war das eines meiner besten Turniere“, sagt er nach seiner Rückkehr. Er ärgert sich nur über die Niederlage in seinem letzten Kampf: „Da wäre sicher mehr möglich gewesen.“ Als die Auseinandersetzung mit einem Portugiesen Spitz auf Knopf stand, war der 17-Jährige möglicherweise ein wenig zu draufgängerisch gewesen und verlor.

Stichwort Portugal: Dorthin wird er mit seiner Familie reisen und zwei Wochen Urlaub machen. Und: Sein Papa ist Portugiese. Südländisches Temperament bringt Luke Cabecana also auch regelmäßig mit auf die Matte. Das wird er mit einbringen, wenn im Herbst mit der Deutschen Meisterschaft die nächste große Aufgabe ansteht. Ob es auch für die WM in Sarajevo reicht? „Dafür brauche ich etwas Glück.“

Und wie sieht er seine Zukunft beim Remscheider TV in der Bundesliga, wo er zweimal schon auf der Bank sitzen durfte (in Hamburg und gegen Potsdam)? Er sagt: „Da ist die leichteste Gewichtsklasse die unter 60 Kilogramm.“ Für ihn als Leichtgewicht bedeutet das: Er muss noch ein paar Pfund draufpacken. Spätestens in der neuen Saison soll es so weit sein. Dann will er in der Bundesliga sein Debüt feiern.

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