Fußball

Pichura verlängert Vertrag um zwei Jahre

Wermelskirchens Coach Sebastian Pichura möchte sein Team zu einem Sieg im letzten Spiel des Jahres dirigieren. Foto: Michael Sieber
+
Trainer Sebastian Pichura dirigiert bei den Landesliga-Fußballern des SV 09/35 Wermelskirchen auch in den kommenden Jahren.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
    schließen

Der Trainer des Fußball-Landesligisten SV 09/35 Wermelskirchen bleibt (mindestens) bis zum Sommer 2024.

Bei den Landesliga-Fußballern des SV 09/35 Wermelskirchen setzt man auf Kontinuität. Trainer Sebastian Pichura hat seinen im Sommer dieses Jahres endenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre verlängert, gibt (mindestens) bis zum Ende der Spielzeit 2023/2024 im Dönges-Eifgen-Stadion den Ton an. Sehr zur Freude von Abteilungsleiter Karl-Heinz Fleischer, der sagt: „Seine Arbeit passt perfekt in unsere Philosophie. Sebastian weiß, wie der Verein tickt, und hat eine hohe Akzeptanz in der Mannschaft.“ Pichura wird von ihm als „hochgradig ambitioniert“ beschrieben. Eine Tugend, die dazu beitragen soll, höhere Ziele anzupeilen. Fleischer: „Wir denken mittel- bis langfristig an die Oberliga.“

Auf dem Weg dorthin soll Pichura ein wesentlicher Baustein sein. Dreimal haben der Trainer und der Abteilungs-Chef zusammengehockt, dann die weitere Zusammenarbeit besiegelt. Noch einmal Fleischer: „Wir haben Sebastian unsere Perspektiven aufgezeigt und dabei deutlich gemacht, dass alles auch seine Zeit braucht.“ In drei oder vier Jahren könne die Oberliga dann vielleicht realistisch werden: „Wenn wir sie angreifen, dann wollen wir dort auch bestehen.“ Insgesamt beobachte man mit Freude, wie der SV 09/35 in vielerlei Bereichen wachse. Exemplarisch sei die Fußball-Jugend genannt, die unter der Regie von Fritz Schmitz eine positive Entwicklung nimmt. Aus fünf sind mittlerweile elf Jugend-Teams geworden.

Ich spüre eine große Dankbarkeit, dass man mir Vertrauen schenkt!

Sebastian Pichura, Cheftrainer

Pichura selbst freut sich auf die Fortsetzung seiner Arbeit über das Saisonende hinaus: „Ich spüre eine große Dankbarkeit, dass man mir so großes Vertrauen schenkt. Es ist nicht selbstverständlich, bereits mit 29 Jahren zum Cheftrainer ernannt worden zu sein. Da möchte ich dem Verein etwas zurückgeben.“ Es sei keinesfalls ausgeschlossen, dass es auch über den Sommer 2024 hinaus noch im Eifgen für ihn weitergehe: „Warum nicht, wenn sich beide Parteien wohlfühlen?“

Das Finale des Kreispokals ist wieder ein lohnendes Ziel

Seit sechs Jahren ist das Eifgen seine sportliche Heimat. Anfangs als Spieler, dann als Jugend-Trainer, Co-Trainer und eben als Hauptverantwortlicher. Pichura ist überzeugt: „Gemeinsam haben wir schon eine Menge auf den Weg gebracht.“ Die Entwicklung wolle man weiter vorantreiben. „Wir müssen noch professioneller werden und arbeiten.“ Der 31-Jährige formuliert klipp und klar: „Ich möchte etwas erreichen.“ Wenn alle mitziehen würden, könne man schon in der laufenden Saison „noch für Furore sorgen“. So beispielsweise im Fußball-Kreispokal, in dem die Wermelskirchener schon zum dritten Mal in Folge das Finale erreichen könnten. Die realistische Möglichkeit besteht, nachdem man bereits die Runde der letzten Vier erreicht hat.

Zunächst einmal steigt man an diesem Samstag offiziell in die Vorbereitung ein. Mit der gefürchteten Körperfettmessung im „Clever fit“ und anschließendem Training. Dann ist auch der neue Co-Trainer Zeljko Nikolic dabei. Fleischer empfindet dessen Verpflichtung als „spannende Personalie“. Bereits am Sonntag wird es auf dem Platz erstmals ernst. Dann ist zu einem Testspiel im Dönges-Eifgen-Stadion um 15 Uhr der Bezirksligist SC 08 Radevormwald zu Gast.

Verzichten muss man auf Neuzugang Yannick Raufeiser (noch nicht vollständig geimpft) und Marc Mittmann (nach Syndesmosebandriss). Hingegen brennen Resit Cetin und Emre Circir, ebenfalls neu beim SV 09/35, auf ihre ersten Minuten im neuen Trikot. Gut ist zudem, dass die Torhüter Yannick Klüppelberg und Jonas Wagenpfeil ihre Verletzungen auskuriert haben. Pichura empfindet große Vorfreude auf das, was da kommt: „Ich bin glücklich, dass ich mit vielen meiner Spieler schon lange und vertrauensvoll zusammenarbeite.“

Was perfekt in ein Thema passt, welches Fleischer auf am Herzen liegt: Nachhaltigkeit. Nachdem es zuletzt aus unterschiedlichen Gründen in diversen Bereichen personelle Veränderungen gegeben hat, fordert er: „Wir müssen Stabilität reinkriegen.“

FC Remscheid

Einen echten Härtetest hat Fußball-Landesligist FC Remscheid vor der Brust, wenn er am Sonntag beim VfB 03 Hilden II zu einem Testspiel antritt. Die Partie beim Landesligisten findet bereits um 13 Uhr statt. Ursprünglich war sie für 15.30 Uhr angesetzt gewesen. Trainer Marcel Heinemann freut sich schon: „Wir sind gespannt, wie es gegen den Unterbau des Oberligisten wird.“ Beim FCR standen zu Wochenbeginn die Themen Kraft und Ausdauer auf dem Programm, im weiteren Verlauf ging es um taktische Dinge. Patrick Posavec steigt nach seiner Hüftverletzung kommende Woche wieder ins Training ein. Dann ist auch Toni Angelov (bis Sonntag in Urlaub) wieder dabei.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Der Nachwuchs reibt sich die Hände
Der Nachwuchs reibt sich die Hände
Der Nachwuchs reibt sich die Hände
Die Entscheidungen fallen auf dem Platz
Die Entscheidungen fallen auf dem Platz
Die Entscheidungen fallen auf dem Platz
Sportprogramm am Wochenende
Sportprogramm am Wochenende
Sportprogramm am Wochenende
Neun Dhünner retten Punkt
Neun Dhünner retten Punkt

Kommentare