Handball-Regionalliga: HG Remscheid

Personelle Planungen sind abgeschlossen

Tobias Geske freut sich, dass er seit einigen Tagen wieder in die Halle kann. Archivfoto: batte
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Tobias Geske freut sich, dass er seit einigen Tagen wieder in die Halle kann.
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Die personellen Planungen beim Handball-Regionalligisten sind abgeschlossen.

Von Peter Kuhlendahl

Allerdings nicht mit einem positiven Ausgang für die HG Remscheid. Todor Ruskow verlässt die HGR nach einem einjährigen Gastspiel wieder. Der ehemalige bulgarische Nationalspieler bricht seine Zelte in Deutschland komplett ab und kehrt in seine Heimat zurück. „Für Todor persönlich freut es mich, da er nun wieder mit seiner Familie zusammen ist und sich eine berufliche Existenz aufbauen wird. Für uns ist es aus sportlicher und menschlicher Sicht ein großer Verlust“, erklärt Tobias Geske in seiner Funktion als Sportlicher Leiter des Viertligisten.

Was der 34-jährige Linkshänder noch drauf hatte, bewiese er bei seinen wenigen Einsätzen in der abgebrochenen Saison. Einen Ersatz wird es auf dieser Position aber nun nicht geben. „Wir haben von unserer Seite die Bemühungen erstmal eingestellt“, berichtet Geske, der sich natürlich ein Hintertürchen offen hält: „Falls uns jemand zuläuft. . .“

Derweil erlebte Tobias Geske selbst, der ja auch weiter als Torhüter bei der HGR im Einsatz ist, Anfang der Woche eine ganz besondere Situation: „Ich habe zum ersten Mal seit Monaten wieder in der Halle trainiert.“ Dass er, anderes als der Rest des Teams, nicht schon in der vergangenen Woche in die Saisonvorbereitung eingestiegen ist, hatte einen Grund. Geske, der seit Jahren Keeper beim Beach-Handballteam „Beach & Da Gang“ aus Münster ist, hat am letzten Wochenende an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen.

Geske holt bei DM die Vizemeisterschaft

Bei der DM, die in Düsseldorf stattfand, hat er mit seiner Mannschaft als Titelverteidiger den zweiten Platz belegt. Im Finale musste man sich knapp im sogenannten Shoot Out gegen die „Minga Turtels“ mit 2:3 geschlagen geben. Zuvor hatten beide Teams je einen Satz einen Satz gewonnen. „Natürlich haben wir uns zum einen gefreut, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. Aber wenn man so knapp gegen den großen Favoriten verliert, ärgert man sich schon“, berichtet Geske.

Apropos Favorit: Für die anstehende Saison in der Regionalliga dürfte der seit dem letzten Wochenende feststehen. Da fand in Düsseldorf unter dem kompletten Ausschluss der Öffentlichkeit – selbst der Presse wurde der Zutritt verwehrt – die Aufstiegsrunde zur 3. Liga statt. Dabei musste sich die SG Ratingen, die alle Hebel für den Aufstieg in Bewegung gesetzt hatte, im Finale gegen die 2. Mannschaft von TuSEM Essen überraschend deutlich mit 19:27 (12:15) geschlagen geben. Den Ratingern dürfte die gesamte Konkurrenz nun wieder die Favoritenrolle zuschieben.

Derweil hoffen übrigens alle Beteiligten, dass seitens des Verbandes nun möglichst schnell über den geplanten Saisonstart informiert wird. Spekuliert wird auf einen Termin Mitte September.

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