American Football

Patrick Poetsch träumt von der Heim-Weltmeisterschaft

Im Dress des Nationalteams will sich Patrick Poetsch noch öfter beweisen. Foto: Robert Cruse
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Im Dress des Nationalteams will sich Patrick Poetsch noch öfter beweisen.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Ehemaliger Footballer des AFC Remscheid Amboss wechselt zum wiederbelebten Kultteam Rhein Fire.

Ende Oktober des vergangenen Jahres hatte der American-Football-Verband Deutschland ein riesiges Nationalmannschafts-Casting veranstaltet, zu dem an zwei Standorten (Braunschweig und Schwäbisch Hall) insgesamt 230 Spieler aus 54 verschiedenen Vereinen eingeladen worden waren. Darunter mit Jan-Niklas Köhler und Thomas Rockel auch zwei Ex-Footballer des AFC Remscheid Amboss, die in 2021 hauptsächlich beim Zweitligisten Düsseldorf Panther auf sich aufmerksam gemacht hatten. Vor einigen Tagen hat der Verband nun einen 100er-Kader bekanntgegeben, zu dem zwar nicht mehr Köhler und Rockel gehören, in dem sich stattdessen mit Patrick Poetsch aber ein waschechter Remscheider wiederfindet. Der 32-Jährige hat vergangenes Jahr bei den Cologne Centurions in der European League of Football voll überzeugt und gezeigt, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört.

Bisher stehen zwei Länderspiele auf seiner Liste

„Dass ich mit 32 noch mal in den Kader der 100 besten deutschen Spieler berufen werde, ist definitiv eine große Ehre für mich“, sagt der wuchtige Running- oder Fullback, der 2017 schon Nationalmannschaftserfahrung sammeln und bei den World Games in Polen zwei Länderspiele bestreiten durfte.

Wenn es nach Poetsch geht, waren dies nicht seine letzten Auftritte in Schwarz-Rot-Gold. „Ich wäre gerne 2023 bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land dabei“, sagt der Remscheider, der sich als nächsten Schritt bei einem Camp Ende April/Anfang Mai beweisen möchte. Dort geht es dann auch um die Plätze für ein Freundschaftsspiel gegen Österreich im Juli.

Auch auf Vereinsebene hat Patrick Poetsch noch einiges vor. Von den Centurions ist er zu Rhein Fire nach Düsseldorf gewechselt. „Das war aber keine Entscheidung gegen Köln, sondern eine für Düsseldorf“, betont er. In der Landeshauptstadt Teil des wiederbelebten Kultteams der 1990er-Jahre zu sein, bedeute ihm eine Menge: „Da geht für mich ein Jugendtraum in Erfüllung.“

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