Handball

Panther wollen in Unterfranken punkten

In der ersten Partie der Saison biss sich auch Panther-Spieler Justus Ueberholz an der Deckung der Gäste aus Hessen die Zähne aus. Das soll sich am Samstag in Bayern ändern. Foto: Doro Siewert
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In der ersten Partie der Saison biss sich auch Panther-Spieler Justus Ueberholz an der Deckung der Gäste aus Hessen die Zähne aus. Das soll sich am Samstag in Bayern ändern.
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Handball-Drittligist gastiert am Samstag im bayerischen Kirchzell.

Von Peter Kuhlendahl

Die neue Einteilung der 3. Liga macht es möglich: Die Bergischen Panther sind an diesem Samstag zum ersten Mal in einem Meisterschaftsspiel in Bayern im Einsatz. Um 19.30 Uhr steht die Begegnung beim TV Kirchzell auf dem Programm. Der Grund für diese Besonderheit: Die Kleinstadt im Odenwald, südlich von Aschaffenburg, liegt zwar im Freistaat, gehört sportlich aber dem hessischen Handballverband an.

Geografische Umstände, die Panther-Trainer Marcel Mutz herzlich egal sind. Oder vielleicht doch nicht so ganz? „Kirchzell profitiert von seiner Nähe zu Großwallstadt. Spieler, die dort nicht richtig zum Zuge gekommen sind, versuchen sich nun in der 3. Liga“, weiß Mutz. Der Traditionsverein aus Unterfranken spielt aktuell in der 2. Bundesliga.

Einfacher wird die Aufgabe für die Panther auch dadurch nicht, dass der samstägliche Gegner seinen Saisonstart mit zwei Niederlagen verpatzt hat. Besonders nach der 21:28-Pleite am vergangenen Wochenende bei Aufsteiger SV Zweibrücken war TVK-Trainer Heiko Karrer stinksauer und sprach seiner Mannschaft das richtige Engagement ab. „Man kann sich vorstellen, dass es in dieser Woche ordentlich zur Sache ging und das Team nun auf Wiedergutmachung drängt“, erklärt Mutz.

Fehler im Angriff müssen abgestellt werden

Etwas gutmachen wollen indes auch die Panther, die vor zwei Wochen mit einer Heimniederlage in die Saison gestartet sind. Vergangenen Samstag konnte die Partie in Wetzlar – wegen eines nach dem Test unbegründeten Corona-Verdachts im Team – nicht stattfinden. „Es ist gefühlt wieder wie ein Saisonstart“, sagt der Coach, der dennoch weiß, wo der Hebel anzusetzen ist: „Im Angriff müssen wir die Fehlerquote drastisch reduzieren. Zudem sollten wir uns auch wieder mehr auf das Tempospiel konzentrieren.“ Wenn dann eine ähnlich starke Abwehr- und Torhüterleistung wie gegen Rodgau Nieder-Roden dazukommt, könnte durchaus Zählbares herausspringen.

Nicht unbedingt ein Nachteil ist es für die Gäste, dass auch in Kirchzell die Halle, die mehr als 1200 Fans fasst, bei weitem nicht voll werden kann. Coronabedingt gibt es nur rund 130 Tickets für die heimischen Anhänger.

Apropos Corona: Die Verantwortlichen der HSG Bieberau/Modau sind stinksauer. Nach dem Drittligaspiel gegen den Leichlinger TV wurde bekannt, dass LTV-Spieler mit dem Virus infiziert waren. Da auch HSG-Akteure Symptome zeigten, fanden Tests statt. Das erschreckende Ergebnis: Sieben Spieler sind infiziert, denen es gesundheitlich aber wieder gut geht. Natürlich ist das gesamte Team nun in einer zweiwöchigen Quarantäne, und auch an diesem Wochenende fallen wieder Spiele aus. Der Verein fordert deshalb vom DHB, dass nun vor jedem Spiel Schnelltests durchgeführt werden.

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