Handball

Panther wollen bei den Wölfen zubeißen

Panther-Trainer Marcel Mutz wird sein Team auf den noch einen fehlenden Sieg zum Klassenerhalt einschwören. Foto: Doro Siewert
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Panther-Trainer Marcel Mutz wird sein Team auf den noch einen fehlenden Sieg zum Klassenerhalt einschwören.
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Handball-Drittligist muss am Samstag in Menden ran – Regionalligist HGR empfängt Weiden.

Von Peter Kuhlendahl

3. Liga: SG Menden Sauerland Wölfe – Bergische Panther (Sa., 19 Uhr). Von den Ergebnissen her spielt die Liga langsam aber sicher verrückt. „Aber so ist es nun einmal gegen Ende der Saison“, weiß Panther-Manager Frank Lorenzet. Dass der GSV Eintracht Baunatal am vergangenen Wochenende aber den Spitzenreiter aus Schalksmühle-Halver mit 27:24 bezwungen hat, sorgt auch bei ihm für Kopfschütteln. Mit diesem Sieg haben die Hessen nun weiter die Chance auf den sechsten Platz – sprich vorzeitigen Klassenerhalt – und setzen die Panther immer mehr unter Zugzwang. Ein Sieg muss für diese aus den jetzt noch ausstehenden drei Spielen her, um endgültig am sicheren Ufer zu sein.

„Das wollen wir jetzt am Samstag in Menden direkt klarmachen“, sagt Panther-Trainer Marcel Mutz vor dem Auftritt beim Tabellenvorletzten im Sauerland. Eine klare Ansage macht zudem Panther-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Middendorf: „Wir spielen jetzt beim Vorletzten und empfangen danach das Schlusslicht aus Volmetal. Wenn uns da nicht mindestens ein Sieg gelingt. . .“

Auf Keeper Tobias Geske (l.) muss auch HGR-Co-Trainer Jörg Müller verzichten.

Dass die Aufgabe in der Mendener Sporthalle Bieberberg kein Spaziergang wird, ist allen aber bewusst. „Nach dem Trainerwechsel im Januar ist die Mannschaft zwar gefestigter. Allerdings kommt es nicht von ungefähr, dass sie bisher nur drei Siege in der Saison eingefahren hat“, betont Marcel Mutz, der von seinen Schützlingen in erster Linie eine konzentrierte Deckungsarbeit einfordert.

Wer allerdings am Samstag bei den Panthern auf der Platte stehen wird, ist noch aus den unterschiedlichsten Gründen völlig offen. So gibt es weiter Akteure, die an den Nachwirkungen ihrer Corona-Infektionen laborieren. Mutz: „Da gehen wir auf gar keinen Fall ein Risiko ein.“ Das galt am vergangenen Wochenende auch für die Mendener. Nachdem ein Physiotherapeut, der einen Teil der Mannschaft betreut hatte, positiv getestet wurde, war das Spiel bei der HSG Krefeld vorsorglich abgesagt worden. Da aber keine weiteren Coronafälle aufgetreten sind, ist die Austragung der Partie gegen die Panther zum jetzigen Stand der Dinge nicht gefährdet.

Vorzeitiger Klassenerhalt hin oder her: Die Panther haben in dieser Woche für den Liga-Pokal gemeldet, an dem die Mannschaften der Drittliga-Staffeln aus ganz Deutschland teilnehmen, die nicht Teil der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga oder den Abstiegsrunden sind. „Das haben wir nur pro forma gemacht“, berichtet Middendorf, „wir können aber auch wieder zurückziehen.“ Die endgültige Entscheidung dürfte nach einem Sieg in Menden fallen. Die Tendenz sieht aktuell eher nach Absage aus. An einem Wettbewerb teilzunehmen, dessen Sinn und Zweck sich noch nicht erschlossen hat und kreuz und quer durch ganz Deutschland führen könnte, stößt nicht unbedingt auf die größten Jubelstürme.

Regionalliga: HG Remscheid – HC Weiden (Sa., 19 Uhr, Halle Neuenkamp). Sie sind wieder zu Hause. Seit Mitte vergangener Woche kann die HGR endlich wieder die Halle Neuenkamp nutzen, die seit Mitte Dezember als Notfall-Krankenhaus bereitgehalten wurde. „Es ist ein unglaublich tolles Gefühl. Man hat allen sofort angemerkt, mit welchem Spaß und welcher Freude sie bei der Sache sind“, berichtet Trainer Alexander Zapf.

Entsprechend groß ist auch die Vorfreude, endlich wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Das ist fast schon drei Monate her. „Das war Anfang Dezember bei unserer besten Saisonleistung und dem Sieg gegen Bonn“, erinnert sich Zapf gerne zurück, der dann mit seinen Schützlingen drei Mal auswärts ran musste und dabei drei Siege einfahren konnte.

Diese Erfolgsserie soll gegen die Weidener nun ausgebaut werden. Allerdings warnt Zapf davor, den Gegner, der im unteren Tabellendrittel beheimatet ist, auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die spielen einen klassischen Handball. Also ziemlich robust. Da muss man dagegenhalten.“

Dies kann die HGR fast in Bestbesetzung machen. Einzig Keeper Tobias Geske und der langzeitverletzte Felix Handschke fallen aus. Hinter dem Einsatz des erkrankten Phillip Rath steht noch ein Fragezeichen.

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