Handball

Panther wollen auch in der Domstadt zubeißen

Auf Justus Ueberholz (l.), hier am letzten Freitag im Duell mit Nationalspieler Tobias Reichmann, kommt es in Köln an.
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Auf Justus Ueberholz (l.), hier am letzten Freitag im Duell mit Nationalspieler Tobias Reichmann, kommt es in Köln an.
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Handball-Drittligist ist an diesem Freitagabend beim Longericher SC gefordert.

Von Peter Kuhlendahl

Das zu erwartende Spektakel auf den Tribünen in der Sporthalle der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule in Köln müsste eigentlich ganz nach dem Geschmack von Marcel Mutz sein. Eigentlich – aber der Trainer der Bergischen Panther warnt vor dem Auftritt seiner Mannschaft an diesem Freitagabend (20 Uhr) beim Longericher SC genau davor. „Wir dürfen bei den Kölnern nicht in die emotionale Falle tappen. Sonst wird es am Ende ganz schwierig, dort zu bestehen“, glaubt Mutz.

Was in der Domstadt los ist, bekamen in den letzten Heimspielen der Longericher auch der TV Emsdetten beim 30:30-Remis und der TuS Opladen bei der deutlichen 24:29-Niederlage zu spüren. Dass die Kölner aber auch ohne ihre Fans im Rücken derzeit einen richtig guten Lauf haben, haben sie spätestens beim klaren 28:22-Sieg am vergangenen Samstag beim starken Aufsteiger TV Aldekerk bewiesen, der selbst für seine Heimstärke bekannt ist.

Allerdings sind dies alles für die Panther keine Gründe, um in Ehrfurcht zu erstarren. Im Gegenteil. Die zuletzt starken Auftritte beim 33:33 in Krefeld und auch bei der 30:34-Niederlage gegen Emsdetten schüren die Hoffnung, auch am Freitagabend etwas Zählbares aus Köln mitzunehmen.

Zumal der Blick auf die Tabelle offenbart, dass sich beide Mannschaften nicht nur wegen ihres Punktestands von 13:9 auf Augenhöhe bewegen. Mit einem Torverhältnis von 339:314 stehen die Panther nur einen Wimpernschlag besser als die Gastgeber (337:314). Mutz: „Es werden sich zwei Teams mit starker Defensive und Offensive gegenüberstehen.“

Bei den Panthern spricht alleine die personelle Lage dafür. Aktuell droht beim Drittligisten nur ein Ausfall. Bei David Bleckmann, der sich in der Partie am vergangenen Freitag bei einem Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, wird keinerlei Risiko eingegangen. „Er hat in dieser Woche auch nicht trainiert“, erklärt der Coach. Im Gegensatz zu Dorian Wöstmann, der sich einen Finger gebrochen hatte. Die betroffene Hand wird getapet. Somit dürfte er auch in Köln zur Verfügung stehen. Wie auch Torhüter Max Conzen, der nach überstandener Krankheit wieder fit ist.

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