Handball

Panther stellen personelle Weichen

Der Vertrag von Panther-Trainer Marcel Mutz hat sich automatisch verlängert. Er hat weiter das Sagen beim Drittligisten.
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Der Vertrag von Panther-Trainer Marcel Mutz hat sich automatisch verlängert. Er hat weiter das Sagen beim Drittligisten.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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Handball-Drittligist spielt diesen Freitag in Ahlen – Regionalligist HGR muss am Samstag nach Korschenbroich.

3. Liga: Ahlener SG – Bergische Panther (Fr., 20 Uhr). Der ehemalige Zweitligist aus dem Münsterland hat immer noch eine große Fangemeinde. Deshalb werden die Tribünen an diesem Freitagabend in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen prächtig gefüllt sein. Im Schnitt rund 700 Zuschauer sind regelmäßig dabei. „Die sorgen für eine grandiose Stimmung“, sagt Panther-Trainer Marcel Mutz, der diese Kulisse nicht fürchtet, sondern sich darauf freut: „Das macht dort immer großen Spaß.“

Und der wäre noch größer, wenn man am späten Freitagabend auch einen Sieg feiern könnte. Voraussetzung dafür ist aus Sicht des Coaches: „Wir dürfen nicht mehr als 30 Gegentore kassieren. Dann ist es möglich.“ Aber genau das ist eine echte Herkulesaufgabe. Wer sich an das Hinspiel erinnert, weiß, warum. Ende September mussten sich die Panther in einem echten Spektakel knapp mit 35:36 geschlagen geben und verpassten mit der Schlusssirene den Ausgleich.

Die Hauptstärke der Gastgeber ist ihr schnelles Spiel nach vorne. „Deren erste, zweite oder gar dritte Welle sind die mit Abstand besten in der Liga“, findet Mutz, der hofft, dass seine Schützlinge darauf auch eine Antwort haben. Fehler im eigenen Angriffsspiel müssen tunlichst vermieden werden. Mutz: „Wir müssen die Ahlener ins gebundene Aufbauspiel zwingen.“

Dies scheinen die letzten Gegner geschafft zu haben. Seit Ende November warten die Westfalen auf ein Erfolgserlebnis, haben die letzten vier Spiele verloren. Zwar waren die Gegner dabei auch die Topteams aus Krefeld und Emsdetten. Aber die deutliche 31:40-Heimpleite gegen Longerich und die 26:32-Niederlage am vergangenen Wochenende beim Aufsteiger in Aldekerk haben aufhorchen lassen. „Das sollte man aber nicht überbewerten. Die Ahlener gehören hinter den beiden Spitzenteams und Aufstiegsfavoriten zu den drei bis vier Topmannschaften“, erklärt Mutz, der einzig auf Henning Padeken wegen dessen Rückenproblemen verzichten muss.

Neben der sportlichen Arbeit im Training oder auf der Platte während der Spiele wird beim Drittligisten aktuell auch hinter den Kulissen fleißig am Kader für die neue Saison gearbeitet. Fest steht, dass sich die Verträge von Trainer Marcel Mutz und auch von den Spielern David Bleckmann und Dorian Wöstmann automatisch verlängert haben. „Bei Marcel gibt es eh keinen schriftlichen Vertrag. Er gehört ja fast schon zur Familie“, sagt Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Middendorf. In trockenen Tüchern ist auch der Verbleib von Moritz Görgen. Weitere Vertragsverlängerungen sollen in den kommenden Tagen folgen.

Regionalliga: TV Korschenbroich – HG Remscheid (Sa., 19.30 Uhr). Ist das Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga bereits entschieden? „Auf gar keinen Fall“, meint HGR-Trainer Alexander Zapf, der am vergangenen Samstag allerdings Augenzeuge war, wie sich Korschenbroich im Spitzenspiel in Ratingen knapp geschlagen geben musste und nun drei Minuspunkte Rückstand auf den Primus hat. „Es war ein Spiel auf hohem Niveau. Und Korschenbroich wird weiter alles daran setzen, Ratingen noch abzufangen“, ist sich Zapf sicher.

Auf einen entsprechend heißen Tanz stellen sich Remscheider in der berühmt-berüchtigten Waldsporthalle ein, die mit mehr als 600 Zuschauern gefüllt sein wird. Allerdings war die in der Vergangenheit für die HGR oft ein gutes Pflaster, in der vergangenen Saison gab es dort auch einen Erfolg.

Die Vorzeichen sind aktuell aber alles andere als rosig für die Remscheider. Allein schon wegen der unbefriedigenden Situation, dass sie seit Jahresbeginn kaum vernünftig trainieren konnten. Bei der Renovierung des Hallenbodens in Neuenkamp hatte es Verzögerungen gegeben. „Es ist mal wieder eine Katastrophe gewesen. Die reiht sich in die Kette der Probleme, die wir in der Vergangenheit mit der Stadt hatten“, erklärt ein frustrierter Zapf.

Und nicht nur wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten gehen die Remscheider, die aktuell auf dem vierten Platz stehen, als Außenseiter in das Spitzenspiel. Neben den Langzeitausfällen muss die HGR aktuell auch auf den verletzten Dominik Jung verzichten. Außerdem ist der angeschlagenen Philipp Hinkelmann fraglich.

Oberliga

Ähnlich wie in der 3. Liga (Emsdetten, Krefeld) und der Regionalliga (Ratingen, Korschenbroich) gibt es auch in der Oberliga einen Zweikampf um den Titel und den Aufstieg. Nach der Hinrunde hat hier die DJK Unitas Haan mit 13 Siegen aus 13 Spielen die Nase vorn. Zwei Punkte vor Verfolger Borussia Mönchengladbach, der in Haan seine bisher einzige Pleite (27:32) kassiert hat.

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