Handball

Panther stehen vor Schlüsselspiel

Auch Panther-Spieler Justus Ueberholz biss sich in der Offensive in den ersten Partien oft die Zähne aus.
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Auch Panther-Spieler Justus Ueberholz biss sich in der Offensive in den ersten Partien oft die Zähne aus.
  • Peter Kuhlendahl
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Handball-Drittligist gegen Schalksmühle/Halver am Freitag – Regionalligist HGR in Weiden.

3. Liga: Bergische Panther – SG Schalksmühle/Halver (Fr., 20 Uhr, Max-Siebold-Halle). Es ist aktuell eine der schwierigsten Phasen für die Panther in ihrer Zeit in der 3. Liga. Die personelle Situation ist weiter das große Thema. „Jede Mannschaft, die auf so viele Stammspieler verzichten muss, hat einfach Probleme“, betonen Trainer Marcel Mutz und Manager Frank Lorenzet vor der Aufgabe an diesem Freitagabend gegen die Sauerländer unisono. Allerdings will Mutz dies nicht alleine als Entschuldigung für den verpatzten Saisonauftakt mit zwei Niederlagen gelten lassen: „Es sind einfach mehrere Faktoren. Da kommt eins zum anderen.“

Die führten zu den Pleiten gegen Opladen und am vergangenen Sonntag bei der 2. Mannschaft des TuS N-Lübbecke. Auffällig in beiden Partien war, dass beste Möglichkeiten ausgelassen und auch zahlreiche Siebenmeter vergeben wurden.

Jetzt treffen die Panther auf ein Team, das ebenfalls die Last von zwei Niederlagen auf den Schultern trägt. Und nicht nur aus diesem Grund spricht Lorenzet von einem echten Schlüsselspiel für die Panther und denkt bereits an die nächsten beiden Aufgaben. „Da müssen wir nach Hamm und empfangen dann Ahlen. Auch das sind keine Selbstläufer.“

Nicht nur aus diesem Grund muss am Freitag dringend ein Erfolgserlebnis her. Und scheint gegen einen Gegner, bei dem in den vergangenen Monaten mächtig Unruhe herrschte, durchaus möglich. Kurz vor der Vorbereitung trennte sich der Club von Trainer Mark Schmetz, der daraufhin beim Ligakonkurrenten HSG Krefeld anheuerte. Auch einige Stammkräfte verließen das Team. Die Abgänge sollten zunächst mit Nachwuchskräften kompensiert werden.

Dann „kauften“ die Sauerländer doch noch ein und verpflichteten ehemalige Spieler aus der 1. und 2. Liga. Wie Bogdan Criciotoiu, der in der Vergangenheit beim Bergischen HC im Einsatz war. Und der gebürtige Remscheider Keeper Hendrik Halfmann hat unter andrem beim HC Elbflorenz in der 2. Liga in Dresden seinen Mann gestanden. Offensichtlich war aber in den bisherigen Partien, dass die Mannschaft eben noch nicht richtig eingespielt ist.

Zurück zu den eigentlichen Problemen der Panther. „Es werden am Freitagabend auf alle Fälle alle Spieler auf der Bank sitzen und sollen die, die dann auf der Platte stehen, unterstützen“, kündigte der Coach an. Max Weiß und Lukas Elverfeld werden auf alle Fälle nicht spielen können. Bei Henrik Heider (Handverletzung) und Henning Padeken (Rücken) besteht ein Fünkchen Hoffnung. Simon Schlösser und Bjarne Steinhaus konnten wegen grippaler Infekte kaum trainieren.

Regionalliga: HC Weiden – HG Remscheid (Sa., 19.45 Uhr). Bis vor die Tore von Aachen führt der Weg die HGR. Und wenn man sich dann am späten Abend auf die lange Rücktour macht, ist es angenehmer, dabei zwei Punkte im Gepäck zu haben. „So ist der Plan“, sagt Trainer Alexander Zapf, der allerdings weiß, was für eine Aufgabe auf seine Schützlinge wartet. Die Gastgeber gelten als heimstark und profitieren in der relativ kleinen Halle auch von der Unterstützung ihrer Fans. „Wir müssen in Weiden einen kühlen Kopf behalten“, betont Zapf.

Noch wichtiger ist indes, dass die Remscheider ihre hohe Fehlerquote der 28:31-Niederlage zum Saisonauftakt gegen Korschenbroich in den Griff bekommen. „Bei der Analyse mussten wir nach den Gründen also gar nicht lange suchen“, erklärt der Coach, der aber auch weiß, dass die Ursache dafür in der holprigen Vorbereitung zu suchen ist.

Derweil gibt es vor dem zweiten Saisonspiel erneut neue und alte personelle Probleme. Sebastian Schön musste in dieser Woche Antibiotika schlucken und fehlte beim Training ebenso wie Achim Jansen wegen einer Fußverletzung. Dominik Hertz laboriert noch an den Nachwirkungen einer Corona-Infektion. Sein Einsatz ist genau so unwahrscheinlich wie der von Ole Grewe wegen dessen Knieverletzung.

Gräfrath/Donezk

Bei den Regionalligisten macht sich bei allem Verständnis mehr und mehr Unmut gegenüber dem HSV Gräfrath/Donezk breit, der außer Konkurrenz am Spielbetrieb teilnimmt, um jungen Ukrainern eine sportliche Plattform zu bieten. Beim 25:42 in Dinslaken zuletzt standen aber nur zwei ukrainische A-Jugendliche im HSV-Kader, der ansonsten mit Bezirksligaspielern bestückt war. Aus sportlicher Sicht wurde das Spiel zur Farce. Die Gastgeber blieben auch noch auf hohen Kosten, unter anderem für die Schiedsrichter, sitzen.

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