Handball

Panther stehen vor Schlüsselspiel

Auch auf die Drei von der Bank kommt es an: Ilja Fuchs (Torwarttrainer), Kai Middendorf (Co-Trainer) und Coach Marcel Mutz (v.l.). Foto: Doro Siewert
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Auch auf die Drei von der Bank kommt es an: Ilja Fuchs (Torwarttrainer), Kai Middendorf (Co-Trainer) und Coach Marcel Mutz (v.l.).
  • Peter Kuhlendahl
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Drittligist empfängt am Samstag Menden – Zweite tritt beim Schlusslicht an.

Vorhang auf. Es geht los. Für die Bergischen Panther beginnen in der 3. Liga nun endgültig die Wochen der Wahrheit. Will man sich nicht im Frühjahr nächsten Jahres in der Abstiegsrunde wiederfinden, müssen jetzt Siege und Punkte eingefahren werden. Los geht es mit einem Heimspiel. An diesem Samstag sind die SG Menden Sauerland Wölfe in Hilgen zu Gast. Die Begegnung in der Max-Siebold-Halle wird um 19 Uhr angepfiffen.

„Diese Partie ist gleich ein Schlüsselspiel“, findet Panther-Trainer Marcel Mutz. Allerdings nicht nur für die Gastgeber. Die Sauerländer stehen nach nur zwei Siegen in den bisherigen neun Spielen bereits mit dem Rücken zur Wand. Wollen sie das rettende Ufer nicht schon jetzt aus den Augen verlieren, müssen dringend Punkte her.

Es wird also ein Kampf auf Biegen und Brechen. Und den müssen die Panther von der ersten Sekunde an annehmen. Sie sollten sofort klar machen, wer Herr im Haus ist und damit auch die Selbstzweifel und die jüngsten Unsicherheiten verdrängen. Genau dies lastete bei der Niederlage im Nachholspiel am vergangenen Freitag gegen Schalksmühle/Halver auf den Schultern aller. „Bei der Videoanalyse nach dem Spiel war unser Hauptmanko eindeutig zu erkennen. Wir haben gleich zehn hundertprozentige Chancen ausgelassen“, erklärt Mutz.

Dabei sollten die Gastgeber eigentlich als Favorit in die Partie gehen. Von der individuellen Klasse dürften sie den Sauerländern eine Nasenspitze voraus sein. Obwohl die in Tim Brand einen Rückraumspieler in ihren Reihen haben, der bei Eintracht Hagen in der 2. Liga gespielt hat und vor einem Jahr dem Bundesligakader von GW Minden angehörte. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Lars Henkels. Der Kreisläufer, der in der vergangenen abgebrochenen Saison eine schwere Knieverletzung erlitten hatte, war in der Vergangenheit auch für den TuS Wermelskirchen und die HG Remscheid im Einsatz.

Personelle Probleme plagen die Gastgeber an diesem Samstag keine. Zumindest keine größeren. Allerdings gibt es die eine oder andere Blessur. Wie zum Beispiel bei Rückraumspieler Simon Wolter, den es in der Schulter zwickt. Aber auch er wird am Samstag auf die Zähne beißen und sich fürs Team zerreißen. Denn die Motivation ist riesig. „Aus diesem Grund brauchen wir auch mit keinem mehr intensive Gespräche führen. Allen ist klar, was wir am Samstag und natürlich auch in der nächsten Woche in Volmetal erwarten: zwei Siege“, macht auch Panther-Manager Frank Lorenzet eine ganz klare Ansage.

In Mülheim feiert Erwin Reinacher seine Premiere

Unmissverständlich ist auch die Erwartung vor der nächsten Aufgabe der 2. Mannschaft in der Verbandsliga. Die ist an diesem Samstag zeitgleich um 19 Uhr bei der HSG Mülheim/Styrum zu Gast. „Wenn man beim punktlosen Tabellenletzten antritt, ist klar, was das Ziel ist“, betont Lorenzet, der in dieser Woche gemeinsam mit dem neuen Coach Erwin Reinacher die Übungseinheiten geleitet hat. Lorenzet: „Wir sind quasi in der Einarbeitungszeit.“

In Mülheim ist Reinacher dann der alleinige Chef im Ring. Allerdings kann er dabei nicht auf den stärksten Kader zurückgreifen. So hat sich Sebastian Kotthaus einen Bänderriss zugezogen und fällt erst einmal aus. Ein großes Fragezeichen steht außerdem hinter dem Einsatz von Karol Zechmeister. Er laboriert seit einigen Tagen an einem Fersensporn.

Verbandsliga

Auch die 2. Mannschaft der Panther, die aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert, steht vor Wochen der Wahrheit. Am übernächsten Samstag empfängt das Team um 19 Uhr in der Max-Siebold-Halle den Spitzenreiter TuS Lintorf. Eine Woche später müssen die Panther dann beim derzeitigen Tabellendritten SG Überruhr ran. Nach diesen Partien dürfte klar sein, ob die Mannschaft weiter im Oberliga-Aufstiegsrennen bleibt.

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