Handball

Panther sind heiß auf den Re-Start

Auf Henrik Heider (l.) und Jan Blum wartet auch am Freitag wieder ein hartes Stück Arbeit.
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Auf Henrik Heider (l.) und Jan Blum wartet auch am Freitag wieder ein hartes Stück Arbeit.
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Der Handball-Drittligist empfängt an diesem Freitagabend in Hilgen den ASV Hamm-Westfalen II.

Von Peter Kuhlendahl

Kurz und knackig. Nur knappe zweieinhalb Wochen lagen zwischen dem letzten Spiel in der 3. Liga vor Weihnachten und der ersten Trainingseinheit im neuen Jahr. Die Spieler und Trainer der Bergischen Panther haben die Zeit unterschiedlich genutzt. Haben entweder nur die Füße unter dem Weihnachtsbaum im Kreis der Lieben hochgelegt oder sich auch auf Ski-Pisten mit Freunden getummelt. Das Wichtigste: Alle sind gesund und munter aus dem Urlaub zurückgekehrt und freuen sich auf den ersten Auftritt in der Meisterschaft.

Der steigt an diesem Freitagabend. Da ist um 20 Uhr in der Max-Siebold-Halle in Hilgen die 2. Mannschaft des Bundesligisten ASV Hamm-Westfalen zu Gast. „Der Wettkampf ist immer das Salz in der Suppe“, sagt Panther-Trainer Marcel Mutz, der wie seine Schützlinge richtig heiß auf den Re-Start in der Liga ist.

Doch in der Natur eines Wiederbeginns – egal wie kurz die Pause auch war – liegt eine gewisse Unsicherheit. Die bezieht sich bei den Panthern aber in erster Linie auf die Gäste, denen im Abstiegskampf der Liga das Wasser bis zum Halse steht. „Die stehen im Grunde mit dem Rücken zur Wand“, sagt Mutz, der in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lässt, dass bis zum Saisonende nur noch zehn Spiele zu absolvieren sind.

„Die Jungs haben eine Siegermentalität entwickelt.“

Marcel Mutz, Panther-Trainer

Aus diesem Grund ist der Aufsteiger aus Westfalen, der bereits vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer hat, fast schon in der Pflicht, zu punkten. Dabei waren die Hammer vor der Saison als Neuling hochgehandelt worden und waren mit 6:6-Punkten auch ordentlich in die Meisterschaftsrunde gestartet. Doch dann ging nichts mehr, und in den folgenden zehn Partien sammelte das Team einen einzigen mickrigen Zähler.

Auch die Panther hatten im Hinspiel im Herbst beim Auftritt in Westfalen einfaches Spiel und fuhren beim 29:21 den ersten Erfolg in fremden Hallen ein. Doch dies interessiert den Panther-Coach aktuell überhaupt nicht. Zumal man abwarten muss, ob die Gäste nicht mit Unterstützung aus dem Bundesligakader auflaufen, da im deutschen Handballoberhaus derzeit wegen der Weltmeisterschaft der Spielbetrieb ruht.

Als aktueller Tabellendritter gehen die Gastgeber allerdings mit einer entsprechend breiten Brust an die Aufgabe heran und haben ein ganz klares Ziel, wie Mutz betont: „Unser Anspruch ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Und natürlich auch zum Jahresauftakt 2023.“ Dass es angesichts des bisher hervorragenden Abschneidens des Teams auch nur die kleinsten Motivationsprobleme geben könnte, ist für den Coach überhaupt kein Thema: „Die Jungs haben mittlerweile eine echte Siegermentalität entwickelt.“ Positiv ist ansonsten auch, dass es – wie schon angesprochen – keine personellen Sorgen gibt. Einzig hinter dem Einsatz von Henning Padeken steht ein Fragezeichen. Der Abwehrspezialist hat mit Rückenproblemen zu kämpfen.

Vor dem Anpfiff um 20 Uhr können sich die Fans gemeinsam das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft anschauen. Die trifft um 18 Uhr im ersten Vorrundenspiel auf Katar. Im Foyer der Max-Siebold-Halle gibt es ein Public-Viewing. Für das erste Heimspiel gilt außerdem, dass Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren an diesem Freitag freien Eintritt haben.

Heimspiele

Wenn die Partie gegen Hamm an diesem Freitagabend über die Bühne gegangen ist, haben die Bergischen Panther in der restlichen Meisterschaftsrunde 2022/23 nur noch vier weitere Heimspiele zu absolvieren. Am 28. Januar gegen den VfL Gladbeck 1921, am 10. Februar gegen den TBV Lemgo II, am 3. März gegen die HSG Krefeld Niederrhein und am 24. März gegen den Longericher SC.

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