Handball

Panther schlüpfen in eine neue Rolle

Panther-Trainer Marcel Mutz und Rückraumspieler Henrik Heider gehen entschlossen in die Partie gegen Aldekerk.
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Panther-Trainer Marcel Mutz und Rückraumspieler Henrik Heider gehen entschlossen in die Partie gegen Aldekerk.
  • Peter Kuhlendahl
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Heimspiele am Freitag in der 3. Liga in Hilgen und am Samstag in der Regionalliga in Remscheid.

3. Liga: Bergische Panther – TV Aldekerk (Fr., 20 Uhr, Max-Siebold-Halle). Mit den drei Topteams der Liga – Krefeld, Emsdetten, Longerich – haben sich die Panther zuletzt gemessen. Drei Punkte haben sie dabei gesammelt und sehr starke Leistungen gezeigt. Doch vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger richtet Coach Marcel Mutz klare Worte an seine Schützlinge: „Diese Aufgabe wird nun viel schwieriger.“

Die Gründe dafür liegen für ihn auf der Hand. Der Neuling von der holländischen Grenze hat bisher eine bärenstarke Saison gespielt, ist mit 12:2-Punkten in die Meisterschaftsrunde gestartet und hat auch schon den vermeintlich Großen Punkte abgeknöpft. Da im Kader der Aldekerker einige gestandene Drittliga-Spieler stehen, kommt dies nicht völlig überraschend.

Hauptgrund ist allerdings, dass sich die Panther nun in einer völlig neuen Rolle wiederfinden. „Wenn man daheim gegen einen Aufsteiger spielt, ist man natürlich Favorit“, erklärt der Coach und fordert von seinem Team, diese Rolle auch anzunehmen. Allerdings sollte dies kein Problem sein. Nach dem Last-Second-Sieg in Köln am vergangenen Freitag ist zum einen die Brust ordentlich breit geworden, zum anderen dürften einige Akteure mit einem breiten Grinsen durch die Trainingswoche gegangen sein.

HGR-Linksaußen Pascal Hermann musste zuletzt wegen einer Fußverletzung passen. Er trainiert aber wieder.

Apropos Training: Da hatte der Coach in den vergangenen Tagen die komplette Mannschaft um sich versammelt: „Da konnten wir richtig gezielt arbeiten.“ Zuletzt fehlte einzig Henning Padeken wegen einer Erkältung. Aber auch er wird an diesem Freitag wieder zur Verfügung stehen. Wie auch der zuletzt erkrankte Moritz Görgen und David Bleckmann, der wegen seiner Gehirnerschütterung aus der Partie gegen Emsdetten pausierte.

Ansonsten ist die Vorfreude bei allen Beteiligten groß: „Es macht aktuell unglaublich Spaß. Und ich glaube, dass sich die Zuschauer auf das nächste Spektakel in der Halle freuen können“, sagt Mutz, der im gleichen Atemzug hofft, dass die zuletzt starke Leistung seines Teams auch von den Anhängern entsprechend honoriert wird.

Regionalliga: HG Remscheid – BTB Aachen (Sa., 19.15 Uhr, Halle Neuenkamp). Vor zwei Wochen waren die Remscheider zuletzt im Einsatz. Dass sie dadurch ein wenig aus dem Rhythmus gekommen sind, dürfte klar sein. Allerdings haben durch diese Pause einige Akteure ihre Erkrankungen beziehungsweise Verletzungen auskurieren können. Wie zum Beispiel Keeper Tobias Geske, der nun zumindest wieder auf der Bank sitzen kann. Oder Pascal Hermann, der nach seinem Bänderriss wieder ins Training einsteigen konnte. Und nicht zuletzt Sebastian Schön, dessen Fußverletzung sich nicht wie zunächst befürchtet als Bruch, sondern nur als schwere Prellung entpuppt hat.

In entsprechend personell guter Besetzung wollen die Remscheider nun gegen Aachen ihre jüngste Erfolgsserie mit vier Siegen und einem Remis ausbauen. Allerdings warnt Trainer Alexander Zapf davor, die Gäste, die im unteren Mittelfeld stehen, auf die leichte Schulter zu nehmen. „Mit ihrer sehr offensiven Spielweise liegen die uns einfach nicht“, sagt Zapf. So agieren die Kaiserstädter in der Defensive mit einer 3:3-Deckung und setzen in der Offensive oft auf den siebten Feldspieler. Dass es dabei zu einem echten Spektakel werden kann, wurde erst am vergangenen Wochenende deutlich. Da mussten sich die Aachener dem verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Ratingen erst nach großem Kampf mit 37:39 geschlagen geben.

Nur am Rande ein Thema war für die Mannschaft übrigens, dass mit Nelson Weisz der neue Coach für die kommende Meisterschaftsrunde seit dieser Woche feststeht. Zapf: „Wir wollen eine erfolgreiche Saison zu Ende bringen. Und einige aktuelle Spieler sind in Zukunft auch nicht mehr dabei.“

HVN-Pokal

Die HG Remscheid muss am Mittwoch (30. November) gleich wieder ran. Im Halbfinale des HVN-Pokals ist sie dann um 19.45 Uhr beim Ligakonkurrenten interaktiv Handball in Ratingen zu Gast. Das zweite Halbfinale bestreiten am Dienstag (20.30 Uhr) der TV Lobberich und Rheinwacht Dinslaken.

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