Handball

Die Panther müssen in Wetzlar erst ganz spät ran

Justus Ueberholz, zuletzt bester Torschütze der Panther, und sein Team müssen sich steigern. Foto: DS
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Justus Ueberholz, zuletzt bester Torschütze der Panther, und sein Team müssen sich steigern.
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Drittligaspiel wurde um eine Dreiviertelstunde nach hinten verschoben.

Von Andreas Dach

Beginnen wir damit, den ersten Auswärtsgegner der neuen Drittliga-Saison geografisch einzuordnen. Die Bergischen Panther spielen am Samstag um 20.15 Uhr bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II und planen eine Anreiselänge von gut zwei Stunden ein. „Das ist bei Gießen“, sagt Trainer Marcel Mutz. Er weiß: „Es handelt sich um die frühere Zweite der HSG Wetzlar.“

So gut, so schön. Wobei die Anhängerschaft sich keinen Atlas zu schnappen braucht – Gästefans sind ohnehin nicht zugelassen. Wer mitfiebern will, wird das per Livestream oder Liveticker tun.

Die Panther haben sich nach dem ergebnismäßig verpatzten Start viel vorgenommen. Mutz formuliert, worauf es besonders ankommt: „Ich möchte eine Steigerung im Angriff sehen.“

Die wird es geben müssen, wenn man beim letztjährigen Tabellenvierten der Gruppe Mitte bestehen möchte. Der Gastgeber hat eine hohe individuelle Qualität und ist mit einem Sieg in Kirchzell in die Spielzeit gestartet. 24 Fehlwürfe, wie zuletzt gegen Nieder-Roden, wird sich die Mannschaft von Mutz nicht leisten dürfen, wenn sie bestehen möchte.

Vielleicht ist es gut, nicht als Favorit in die Partie zu gehen, die ursprünglich um 19.30 Uhr beginnen sollte. Dem hat das Gesundheitsamt einen Riegel vorgeschoben. Weil in der Sporthalle Dutenhofen in Wetzlar um 17 Uhr ein A-Jugendspiel stattfindet, soll genügend Zeit dazwischen liegen, bis die Drittligisten sich gegenüberstehen. Was für die Panther bedeutet: Sie werden erst früh am Morgen des nächsten Tages wieder in der Heimat eintrudeln. Es würde die Fahrt durch die Nacht zurück angenehmer machen, wenn man zwei Punkte im Gepäck hätte.

Der Gastgeber wird von Gennadij Chalepo gecoacht. Der bringt die Erfahrung von 67 Länderspielen für Weißrussland mit und gehörte über viele Jahre hinweg zu den besten Feldtorschützen der Handball-Bundesliga. Eine schillernde Persönlichkeit. Was die Panther nicht interessieren muss. Sie wollen und müssen die Zweikämpfe annehmen. Dass der Kader komplett ist, gibt Marcel Mutz einiges an taktischem und personellem Handlungsspielraum mehr. Den Rest wird man erleben. Bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II . . .

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