Handball

Auf Panther und Leichlingen kommen weite Fahrten zu

Jens-Peter Reinarz und die Bergischen Panther werden statt nach Aurich in Ostfriesland künftig südwestlich unterwegs sein. Foto: Doro Siewert
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Jens-Peter Reinarz und die Bergischen Panther werden statt nach Aurich in Ostfriesland künftig südwestlich unterwegs sein.
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Die Drittliga-Saison soll Anfang Oktober starten – es geht nach Hessen, ins Saarland und die Pfalz.

Von Andreas Dach

Die Tagung der Handball-Kommission war mit Spannung erwartet worden und hat – zumindest aus Sicht der Bergischen Panther und des Leichlinger TV – bezüglich der Ligeneinteilung höchst zwiespältige Gefühle hervorgebracht. Beide Drittligisten gehören in der kommenden Saison der Gruppe Mitte an. Positiv ist: Man wird auf viele neue und spannende Gegner treffen. Weniger prickelnd ist: Es stehen deutlich mehr längere und damit zeit- und kostenintensive Auswärtsfahrten an.

Die Spielkommission hat die insgesamt 72 Teams der 3. Liga auf vier Gruppen mit je 18 Mannschaften aufgeteilt. Waren die Panther und der LTV bislang zu ihren Partien stets in Richtung Norden unterwegs, so müssen sie sich künftig südlich orientieren. Ihre Fahrten führen nach Hessen, ins Saarland und in die Pfalz. Nach jetzigem Stand der Dinge setzt sich die Staffel Mitte wie folgt zusammen: Bergische Panther, Leichlinger TV, TuS Opladen, Longericher SC, VfL Gummersbach II, HSG Krefeld, HSG Bieberau-Modau, HSG Dutenhofen-Münzholzhausen II, HSG Hanau, HSG Rodgau Nieder-Roden, TSG Haßloch, TV Gelnhausen, TV Kirchzell, HSC Bad Neustadt, TV Hochdorf, TuS Kaiserslautern-Dansenberg, SV Zweibrücken, HG Saarlouis.

Das Navigationsgerät des Mannschaftsbusses bekommt also eine Menge zu tun, wird viele neue Routen kennenlernen. Was zunächst einmal aus geografischer Sicht spannend klingt, bringt aber auch Nachteile mit sich. Erstens: Das Trainerteam um Marcel Mutz wird sich neue Netzwerke schaffen müssen, um sich über die zumeist unbekannten Gegner zu informieren. Zweitens: Die Kosten für die Auswärtsspiele schießen in die Höhe. Man wird den Etat neu überdenken müssen.

Derbys wie gegen Hagen und Schalksmühle fallen weg

Immerhin bleiben die Derbys teilweise bestehen. Was allerdings weh tut: Auf den VfL Eintracht Hagen wird man künftig nicht mehr treffen. Diese Partien generierten immer viele Zuschauer und packende Auseinandersetzungen. Auch die Spiele gegen Schalksmühle, Menden, Volmetal, Spenge und Aurich bürgten stets für einen hohen Unterhaltungswert inklusive großem Publikumsinteresse. Beginnen soll die Saison nach der Planung der Kommission am 3. und 4. Oktober.

Und wie steht man bei den Panthern zu der neuen Konstellation? „Wir sind super aus der Corona-Krise gekommen“, sagt Manager Frank Lorenzet. „Dann schaffen wir auch das.“ Er zählt nicht zu unterschätzende Aspekte auf: „Bislang haben wir hier im Westen wie im Paradies gelebt, weil es den Ballungsraum gibt und wir nicht weit fahren mussten. Jetzt lernen wir andere Gegner, andere Hallen, anderes Publikum und andere Landstriche kennen.“ Trainer Marcel Mutz sieht es ähnlich: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung.“

Und wie sieht es in den tieferen Klassen aus? Bezüglich der Regionalliga wollen die Verantwortlichen in dieser Woche Klarheit schaffen. Am Niederrhein und im Bergischen Handballkreis ist der Start für den 12. und 13. September geplant.

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