Handball

Panther-Hähne haben jede Menge Spaß

Weihnachtsfeier per Video-Konferenz: Auch die Panther-Frauen improvisierten, hatten aber viel Freude. Foto: Panther
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Weihnachtsfeier per Video-Konferenz: Auch die Panther-Frauen improvisierten, hatten aber viel Freude.
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Oberliga-Handballerinnen wichteln.

Von Fabian Herzog

Es hat sich zu einer Tradition entwickelt, dass die Handballerinnen der Bergischen Panther ihre Weihnachtsfeier wegen potenzieller Termin-Überschneidungen nicht im Dezember, sondern erst im Januar zelebrieren. „Damit niemand fehlt“, begründet Kapitänin Dunja Pfeiffer. Ein ebenso seit Jahren festes Ritual ist es, dass dabei gewichtelt wird und die Geschenke mit einem Gedicht kombiniert werden. Pfeiffer lächelnd: „Da wir alle ziemliche Poeten sind, waren in diesem Jahr wieder einige Meisterwerke dabei.“

Regelkonform traf sich der Oberligist in einer Video-Konferenz, was die Stimmung nur bedingt trüben konnte. „Es war wirklich richtig lustig“, sagt Trainer Erwin Reinacher, der seit knapp einem Jahr im Amt ist, damit erstmals dabei war und zusammen mit Torwart-Trainer Martin van Nooy die Hähne im Korb bildete. Auch sie hatten einen Namen gezogen, den es zu einem nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Thema zu beschenken galt. Pfeiffer: „Es war etwas Spezielles.“ Mehr wurde nicht verraten.

Reim-Niveau übertrifft teilweise die handballerischen Qualitäten

Der Reihe nach wurden dann die Gedichte über den Geschenk-Adressaten vorgelesen. Aus den Zeilen ging schnell hervor, um wen es sich handelte. „Wir kennen uns ja alle so gut. Da war das nicht schwer“, erzählt Pfeiffer. Außerdem wurde eben auf höchstem Niveau gereimt. „Teilweise möglicherweise auf einem noch höheren, als wir es handballerisch können“, scherzt die Kapitänin.

In der weiterhin unterbrochenen Saison – die Mannschaft steht bei 5:7-Punkten und auf Platz neun – gelang es den Panther-Frauen tatsächlich nur phasenweise, an die Qualität der Gedichte ranzukommen. An die Chance, noch in dieser Spielzeit Boden in der Tabelle gutzumachen, glaubt ihr Trainer nicht. „Das ist in meinen Augen utopisch“, sagt Erwin Reinacher, der von einer Annullierung der Spielzeit 2020/21 ausgeht.

Abschalten und abhaken ist aber noch nicht angesagt. Von einem Online-Training hält Reinacher aber nichts. „Ich habe da nicht viele Argumente, die Mädels zu motivieren.“ Jeder soll sich stattdessen für sich fit halten. Dass diese Situation einem Trauerspiel gleiche, verhehlt der Coach nicht. Er sagt aber auch: „Es gibt in diesen Zeiten schlimmere Schicksale.“

Den Blick richten die Verantwortlichen aktuell schon auf die Saison 2021/22. „Da ist momentan alles offen“, sagt Reinacher. „Auch meine Position.“ Die Gespräche würden nun aufgenommen werden.

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