Handball

Panther haben Saisonziel klar umrissen

Vor vollen Rängen im Derby gegen Leichlingen wird auch der wurfgewaltige Panther-Rückraumspieler Simon Wolter bald agieren. Foto: Doro Siewert
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Vor vollen Rängen im Derby gegen Leichlingen wird auch der wurfgewaltige Panther-Rückraumspieler Simon Wolter bald agieren.
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In der 3. Liga gibt es in der Saison 2021/22 völlig neue Staffeln und einen anderen Spielmodus.

Von Peter Kuhlendahl

Frank Lorenzet, der Panther der Manager, freut sich auf den neuen Modus.

Völlig neue Staffeln für die insgesamt 82 Drittligisten aus ganz Deutschland. Dazu ein komplett anderer Spielmodus, der über Auf- und Abstieg entscheidet. Der Vorstand und das Präsidium der Deutschen Handball-Bundes haben die Vorschläge der Spielkommission der 3. Liga aufgegriffen und umgesetzt. Die Gründe dafür sind zum einen die Folgen aus der Pandemie in der abgebrochenen Spielzeit. Zum anderen scheint sich eine generelle Reduzierung der Anzahl der Drittligisten und einer Hinwendung zu mehr Professionalität der Liga anzubahnen.

Insgesamt ist die 3. Liga deutschlandweit in sieben Staffeln aufgeteilt worden. In fünf Staffeln á zwölf Teams und zwei Staffeln á elf Mannschaften wird in der Saison 2021/22 eine Vorrunde gespielt. Die Bergischen Panther sind in einer 12er-Staffel gelandet und dürfen sich – da die Staffeln aufgrund geografischer Gesichtspunkte zusammengesetzt wurden – auf zahlreiche reizvolle Derbys freuen. Die weitesten Fahrten führen nach Gensungen und nach Baunatal in Hessen.

„Im Prinzip sind wir mit dem Paket sehr zufrieden.“

Frank Lorenzet, Panther-Manager

Gespielt wird eine Hin- und eine Rückrunde. Der Erst- und der Zweitplatzierte nehmen an einer Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil. Zwei Teams aus allen Staffeln rücken am Ende auf. Für die Mannschaften bis zum Platz sechs geht es in einer sogenannten Ligapokalrunde weiter, in der man sich für den DHB-Pokal qualifizieren kann.

Knallhart wird es aber im Kampf um den Klassenerhalt. Von den insgesamt 82 Mannschaften werden 26 (!) in die Regionalligen beziehungsweise Oberligen absteigen. Alle Teams, die in den einzelnen Staffeln am Ende auf den Plätzen sieben bis elf beziehungsweise zwölf landen, werden in fünf Gruppen á sechs und zwei Gruppen á fünf Teams einsortiert. Punkte, die gegen einen direkten Konkurrenten in der Vorrunde geholt wurden, werden mitgenommen. Aus jeder Gruppe werden am Ende nur der Tabellenerste und -zweite den Klassenerhalt schaffen.

Präsentiert wurden Einteilung und Modus allen Teams in einer großen Videokonferenz am Mittwochabend. An der hatte auch Frank Lorenzet, der Manager der Bergischen Panther teilgenommen. „Im Prinzip sind wir mit dem gesamten Paket sehr zufrieden“, sagt Lorenzet. Zumal die Vereine im Vorfeld mit ins Boot geholt worden sind und Stellung beziehen konnten. Lorenzet: „Dass es dabei den einen oder anderen Vereinsvertreter gab, der eine andere Sichtweise hatte, liegt in der Natur der Sache. Ansonsten herrschte eine große Einigkeit.“

Beginnen soll die Saison 2021/22 entweder am letzten August- oder am ersten September-Wochenende. Dabei berücksichtigt der DHB das Votum der Vereine. Die letzten Spiele sollen dann am letzten Wochenende im Juni 2022 über die Bühne gehen.

Angesichts des neuen Modus haben die Panther ihr Saisonziel bereits jetzt schon klar umrissen. „Wir wollen auf alle Fälle am Ende der Vorrunde mindestens den sechsten Platz belegen. Damit wären wir schnell auf der sicheren Seite. Die harte Abstiegsrunde mir all ihren Unwägbarkeiten wollen wir auf alle Fälle vermeiden“, betont Lorenzet.

Viel zu früh sei es derweil, über die Stärken und Schwächen der Teams zu reden, mit denen sich die Panther in der kommenden Meisterschaftsrunde in ihrer Staffel messen müssen. Entlocken lässt sich Lorenzet nur diese Einschätzung: „Der Favorit auf einen der beiden Plätze für die Aufstiegsrunde ist Krefeld. Und auch Longerich wird sich mit Sicherheit nicht im Abstiegskampf wiederfinden.“

Der Trainerstab und die Mannschaft der Panther genießen aktuell noch mal einen Urlaub. Am Dienstag, 13. Juli, beginnt dann die letzte heiße Phase der Vorbereitung auf eine Spielzeit, die dann auch endlich wieder bis zum Ende sportlich über die Bühne gehen wird. Und von Modus her wohl nur einmal so stattfinden wird.

3. Liga, Staffel D

In sieben Staffeln (A bis G) hat der Deutsche Handball-Bund die Drittligisten einsortiert. Die Bergischen Panther messen sich in der Staffel D mit der HSG Krefeld, dem Leichlinger TV, dem Longericher SC, der SG Menden, der SG Schalksmühle/Halver, dem TuS Opladen, dem TuS Volmetal, TuSEM Essen II, dem VfL Gummerbach II, der ESG Gensungen/Felsberg und Eintracht Baunatal.

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