Handball

Panther geben sich nun kämpferisch

Auch Panther-Linksaußen Sven Jesussek (l.) will sich gegen den negativen Trend der letzten Spiele stemmen. Foto: Doro Siewert
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Auch Panther-Linksaußen Sven Jesussek (l.) will sich gegen den negativen Trend der letzten Spiele stemmen.
  • Peter Kuhlendahl
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In der 3. Liga macht die SG Schalksmühle/Halver in Hilgen ihre Aufwartung.

Der letzte Sieg liegt fast einen Monat zurück. Zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge. Wobei besonders die Derbypleiten in Opladen und Leichlingen an allen Spielern und Verantwortlichen der Bergischen Panther nagen. Und jetzt macht mit der SG Schalksmühle/Halver an diesem Freitagabend im Nachholspiel eines der Topteams der Liga ihre Aufwartung. Können die Panther ab 20 Uhr in der Hilgener Max-Siebold-Halle das Ruder herumreißen?

„Natürlich ist es eine Situation, die wir so nicht kennen“, sagt Panther-Coach Marcel Mutz, der mit seinen Schützlingen in den vergangenen Jahren eher selten einen solchen Druck wie aktuell verspürt hat. Aus diesem Grund fordert er von allen Beteiligten nun die entsprechenden Tugenden ein: „Wir müssen mit viel Leidenschaft und der richtigen Einstellung an die Sache herangehen.“

Dafür ist in den vergangenen Tagen auch noch einmal die Intensität im Training erhöht worden. Und mit der Art und Weise, wie sich alle Akteure den Aufgaben gestellt haben, ist Mutz sehr zufrieden. Auch weil er bis auf den erkrankten Justus Ueberholz, der im Spiel aber dabei sein wird, und den langzeitverletzten Jan Blum alle anderen Spieler um sich versammeln konnte. „Das war ja aus den unterschiedlichen Gründen in den vergangenen Wochen eben nicht der Fall“, berichtet Mutz, der außerdem beobachten konnte, wie selbstkritisch alle Aktiven mit den jüngsten Auftritten umgehen.

Für Druck sorgt derweil, dass die Panther nach der Pleite gegen Leichlingen zum ersten Mal in dieser Saison unter den Strich gerutscht sind. Bedeutet, dass sie auf einem Platz stehen, der sie in die Abstiegsrunde führen würde. Mittlerweile hat sich auch herauskristallisiert, wie ausgeglichen die Liga ist und dass es ein Hauen und Stechen um die ersten sechs Plätze geben wird, die den vorzeitigen Klassenerhalt bringen.

Ganze andere Ziele hat der aktuelle Gegner der Panther, der im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden will. „Die haben eine extreme Qualität im Kader und machen im Spiel einen unglaublichen Druck in der Offensive“, weiß Mutz. Entsprechend gäbe es einen Schlüssel, um zum Erfolg zu kommen: Auf die Defensive und auch auf die Keeper kommt es am Freitag gegen die Westfalen an, die in der vergangenen Woche einen überraschenden Rückschlag hinnehmen mussten. Da unterlagen sie in eigener Halle gegen Baunatal. Eine Tatsache, die den Gegner noch gefährlicher macht.

Panther II nehmen die Favoritenrolle an

Vor einem Heimspiel steht auch die 2. Mannschaft der Panther in der Verbandsliga. Sie empfängt am Sonntag (17 Uhr, Halle Am Schwanen) in Wermelskirchen den ETB SW Essen. „Natürlich respektieren wir jeden Gegner. Aber wir sind in der Favoritenrolle und wollen und werden diese auch ausfüllen“, sagt Frank Lorenzet, der das Team weiterhin gemeinsam mit Philip Baier coacht.

Aus personeller Sicht gibt es mittlerweile so gut wie keine Probleme mehr. Einzig Lucas Schneider fällt wegen eines Bänderrisses weiter aus. Und gerade nach dem 28:26-Sieg in Kettwig am vergangenen Wochenende sei auch die Stimmung im Kader prima. Lorenzet: „Dieser Erfolg ist eine echte positive Weichenstellung für uns gewesen.“

3. Liga

In der 1. und 2. Bundesliga ruht am Wochenende wegen der Länderspiele der Spielbetrieb. Gleiches gilt auch bundesweit für die Drittligisten, weil im Nachwuchsbereich ebenfalls Länderspiele anstehen und in der 3. Liga zahlreiche dieser jungen Spieler zum Kader gehören. Deshalb können die Panther ihre von Mitte Oktober verlegte Partie gegen Schalksmühle/Halver nun nachholen.

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