Handball

Panther bieten Profis lange die Stirn

Die Panther-Neuzugänge Timo Blum, Bjarne Steinhaus, David Bleckmann und Dorian Wöstmann (v. l.) fiebern dem Start entgegen.
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Die Panther-Neuzugänge Timo Blum, Bjarne Steinhaus, David Bleckmann und Dorian Wöstmann (v. l.) fiebern dem Start entgegen.
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Handball-Zweitligist aus Dormagen siegt am Ende deutlich – Regionalligist HGR testet in Bommern

Von Peter Kuhlendahl

Es war der Härtetest der langen Vorbereitungszeit. Und die Partie der Bergischen Panther gegen den Zweitligisten Bayer Dormagen sollte die Schwächen aufzeigen, die der Drittligist rund zwei Wochen vor dem Saisonstart noch offenbart. Aber trotz der 25:36 (17:15)-Niederlage am Mittwochabend gab es in erster Linie zufriedene Gesichter.

Der Grund: Die weiter aufgrund von Verletzungen geplagten Panther lieferten 40 Minuten (19:19) eine Partie auf Augenhöhe. Als dann die Kräfte schwanden, nutzten die Profis vom Niederrhein jeden Fehler gnadenlos aus und fuhren am Ende einen viel zu hohen Erfolg ein.

Das hat trotzdem sehr großen Spaß gemacht.

Robin Eigenbrod, Panther-Keeper

„Das hat trotzdem sehr großen Spaß gemacht“, erklärte Panther-Keeper Robin Eigenbord, der in der ersten Halbzeit eine bärenstarke Partie bot und reihenweise in Eins-zu-Eins-Situationen die Oberhand behielt. „Ich bin richtig stolz“, ergänzte Henrik Heider, der im Angriff ebenso zu überzeugen wusste wie Simon Schlösser, der tolle Tore aus dem Rückraum warf und betonte: „Für solche Spiele macht man das. Aber jetzt wird es Zeit, dass es endlich losgeht.“

Allerdings müssen sich alle Beteiligten eben noch zwei Wochen gedulden, ehe in der 3. Liga der Startschuss fällt. Das letzte Testspiel findet am Samstag, 27. August, gegen den belgischen Erstligisten KTSV Eupen statt. An diesem Wochenende geht es ein wenig ruhiger zu. Was angesichts der dünnen Personallage allen Beteiligten gut in die Karten spielt. Neben den Langzeitverletzten fehlen auch Jan und Timo Blum, die privat verhindert sind. Und seit dieser Woche zudem Justus Ueberholz, der bereits gegen Dormagen passen musste. „Meine ganze Hüfte ist blau. Es ist eine schwere Prellung. Und der Arzt hat mich erstmal aus dem Verkehr gezogen.“

Graue Haare lässt sich Panther-Coach Marcel Mutz aber auch aufgrund dieses Ausfalls nicht wachsen. Viel mehr war auch er sehr angetan von der 40-minütigen Leistung seines Teams gegen den Zweitligisten. „Ich habe den Jungs schon zur Pause gesagt, dass sie sich bereits da als Sieger fühlen könnten.“ Dass es am Ende so deutlich wurde, hatte für ihn einen einfachen Grund: „Wir waren heute vor dem Spiel alle arbeiten. Die Profis aus Dormagen haben dagegen ein wenig trainiert.“

Von einer produktiven Vorbereitung kann man dagegen bei der HG Remscheid weiter nicht sprechen. Immer wieder müssen Akteure aus unterschiedlichen Gründen passen. „Befriedigend ist das für alle Beteiligten nicht“, erklärt HGR-Trainer Alexander Zapf, der allerdings weiter versucht, das Beste aus der Situation zu machen.

Dabei freut es ihn, dass seine Schützlinge weiter mit großem Engagement bei der Sache sind, und auch die Stimmung insgesamt prima ist. Aufgelockert wird der Trainingsalltag an diesem Wochenende auch durch ein Testspiel. An diesem Samstag sind die Remscheider um 19.30 Uhr beim westfälischen Oberligisten TuS Bommern zu Gast.

Auflaufen wird auch Kreisläufer Phillip Rath, der nach Knie-Problemen den Rat von mehreren Ärzten gesucht hat. „Er ist ein Kämpfer und wollte sich nicht mit der ersten Diagnose zufriedengeben“, berichtet Zapf. Mittlerweile stünde fest, dass Rath an einer „Vorstufe“ eines Knorpelschadens laboriert. „Das ist schmerzhaft. Er beißt aber auf die Zähne, und wir werden die Belastung im Training anpassen“, sagt der HGR-Coach.

Fehlen werden am Samstag der privat verhinderte Sebastian Pflüger und der erkrankte Tobias Geske. Zudem fällt auch der langzeitverletzte Sebastian Schön (Knie) weiter aus.

Trainerwechsel

Überraschender Trainerwechsel beim Oberligisten LTV Wuppertal. Der frühere Wermelskirchener Jens Buss ist nicht mehr im Amt. Der 50-Jährige und der LTV begründen die Trennung mit der beruflichen Überlastung. Sein Nachfolger ist der bisherige Co-Trainer Sascha Heinzmann.

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