Blick über den Zaun

Pallach verliert das Duell der alten WTVer

Krefelds Trainer Maik Pallach (l.) musste bei der Pressekonferenz eingestehen, dass sein Team chancenlos war. Rechts VfL-Coach Stefan Neff.
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Krefelds Trainer Maik Pallach (l.) musste bei der Pressekonferenz eingestehen, dass sein Team chancenlos war. Rechts VfL-Coach Stefan Neff.
  • Andreas Dach
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Der Wuppertaler SV scheint gut gerüstet zu sein für das Finale im Fußball-Niederrheinpokal, das am kommenden Samstag um 13 Uhr in Duisburg stattfindet.

Von Andreas Dach

Gegner ist dann der SV Straelen. In der Regionalliga-Meisterschaft setzte sich der WSV in einer sehr unterhaltsamen Partie mit 4:2 (2:1) gegen den abstiegsgefährdeten Bonner SC durch. Trainer Björn Mehnert konnte es sich im Hinblick auf das Endspiel leisten, einige Leistungsträger wie Marco Königs und Kevin Pires zu schonen. Die Tore erzielten Kevin Hagemann (5.), Mateo Aramburu (26.), Burak Gencal (70.) und Beyhan Ametov (89.). Bonn hatte nach gut einer Stunde zum 2:2 ausgeglichen.

Mittlerweile die vierte Niederlage in Folge hat der Bergische HC in der Handball-Bundesliga kassiert. Diesmal unterlag die Mannschaft von Sebastian Hinze beim HBW Balingen-Weilstetten mit 25:27 (11:13) und offenbarte einmal mehr Mängel im Angriffsspiel. Unter anderem wurden drei Siebenmeter vergeben. Die Leichtigkeit, mit welcher der BHC über weite Strecken der Saison agiert hat, ist längst flöten gegangen. Folge der langen Coronapause? Oder doch die Folge der Ankündigung von Hinze, das Team nach der kommenden Spielzeit zu verlassen?

Auch ein Michael Stock (ehemals WTV und TuS) kann sich einmal irren. „Nach der ersten Begegnung wird noch nicht entschieden sein, wer ins Halbfinale einzieht“, legte sich der Sportdirektor des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen vor der Partie bei der HSG Krefeld fest. Es sollte anders kommen. Es wird sich um seinen VfL handeln, der mit einer beeindruckenden Vorstellung aufwartete und in der Glockenspitzhalle mit 35:21 (15:11) siegte. Lediglich in der Anfangsphase hatte Hagen ein paar Probleme, lag mit 2:4 im Hintertreffen. Dann lief der Motor warm. Körperlich, spielerisch, mental – die Eintracht war in jeder Beziehung besser. Das gab auch Krefelds Coach Maik Pallach (früherer WTV-Kreisläufer) zu. Er relativierte allerdings: „Für uns sind das nur Bonusspiele.“ Am kommenden Samstag kommt es um 19 Uhr in der Ischelandhalle zum neuerlichen Aufeinandertreffen.

Durch einen 29:28 (17:14)-Sieg gegen den SV Werder Bremen schafften die Zweitliga-Handballerinnen des TV Beyeröhde nicht nur den siebten Sieg in Folge, sondern beenden die Saison nun sogar auf einem einstelligen Tabellenplatz. Ein emotionaler Tag an der Buschenburg, wo drei Spielerinnen herzlich verabschiedet wurden. Ein kleines Donnerwetter von Kerstin Reckenthäler war nötig gewesen, ehe die Zweitliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath noch die Kurve bekamen und sich bei Absteiger HSG Freiburg mit 35:27 (17:18) durchsetzten. Die Trainerin: „Ich habe die Charakterfrage gestellt.“ Die Antwort konnte sich sehen lassen . . .

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