18. Röntgenlauf

Orgateam macht einen Schritt nach vorne

Auf die Plätze, fertig, los: Wolfgang Görtz, Katharina Tomaszek, Bernd Fiedler, Frank Zickler, Stefan Garweg und Dieter Kopp (v.l.) haben den neuen Startbereich im Clemenshammer schon mal getestet. Foto: Fabian Herzog
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Auf die Plätze, fertig, los: Wolfgang Görtz, Katharina Tomaszek, Bernd Fiedler, Frank Zickler, Stefan Garweg und Dieter Kopp (v.l.) haben den neuen Startbereich im Clemenshammer schon mal getestet.
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Neues Marathon-Konzept für den 18. Röntgenlauf macht Sinn. Start ist nun im Clemenshammer, das Ziel im Sportzentrum Hackenberg.

Von Fabian Herzog

Stillstand ist Rückschritt – dieses Motto beherzigen auch die Organisatoren des Röntgenlaufs, die stets für Veränderungen offen sind und ihr „Baby“ Jahr für Jahr auf den Prüfstand stellen. Aus diesen Gründen wird es für die 18. Auflage am 28. Oktober 2018 auch eine gravierende Neuerung geben: Erstmals startet der Marathon im Clemenshammer und endet im Sportzentrum Hackenberg, wo sich die Läufer bisher auf die Strecke begeben hatten. „Wir wollen den Marathon wieder attraktiver machen“, begründet Wolfgang Görtz vom Röntgensportclub.

Er und seine Mitstreiter haben registriert, dass zwar der Röntgenlauf an sich nichts von seinem Stellenwert in der Läuferszene eingebüßt hat, wohl aber die Meldungen für die 42,195 Kilometer lange Distanz. „Da hatten wir früher mal über 300 Teilnehmer“, erinnert sich Frank Zickler aus dem Orga-Team. Mittlerweile seien es weniger als 200. „Einen Marathon gibt es in Deutschland doch an jeder Ecke“, erklärt Görtz.

„Alle ziehen an einem Strang. Das macht mich ganz euphorisch.“

Bernd Fiedler, Mitorganisator

Das neue Konzept des Marathons sieht wie folgt aus: Per Bustransfer werden die Marathonis von Hackenberg aus morgens zum Clemenshammer gebracht, wo es um 9.30 Uhr losgeht. Die Kosten dafür sind im Startgeld enthalten. Natürlich können die Teilnehmer aber auch per eigenem PKW anreisen oder sich zum Start bringen lassen. Von dort aus führt die Strecke über den Röntgenweg, vorbei an mindestens fünf Verpflegungsständen bis nach Hackenberg, wo ein ganz anderer Zieleinlauf als bisher wartet. „Da ist immer viel mehr Remmidemmi“, verdeutlicht Bernd Fiedler, der ehemalige Sportamtsleiter, der weiterhin zum Orga-Team des Röntgenlaufs gehört.

18. RÖNTGENLAUF

INFO Die bundesweit beliebte Veranstaltung bietet wieder Strecken zwischen 0,4 (Bambini) und 63,3 Kilometern (Ultra-Marathon) an. Bislang haben sich rund 400 Teilnehmer angemeldet, gerechnet wird mit bis zu 4000. Noch bis zum 30. Juni läuft eine vergünstigte Frühbucher-Aktion. Alles weitere unter:

www.roentgenlauf.de

Dieses traf sich am vergangenen Freitag in Person von Katharina Tomaszek, Dieter Kopp, Zickler, Fiedler und Görtz zur Besichtigung im Clemenshammer, um zusammen mit der Polizei, den Technischen Betrieben und dem Ordnungsamt den neuen Startbereich auf seine Tauglichkeit zu prüfen und die Abläufe durchzugehen. Mit dabei war auch Stefan Garweg von der LG Remscheid, die zusammen mit dem Sauerländischen Gebirgsverein für den bisherigen Zielbereich im Freibad Eschbachtal verantwortlich war. „Jetzt werden wir uns im Clemenshammer einbringen“, erklärt Garweg.

Das Zusammenspiel im Clemenshammer funktioniert

Dort schätzen die Röntgenlauf-Macher das Zusammenspiel mit Anwohnern und ansässigen Firmen. Wie dem Garten- und Landschaftsbau Pawlik oder den Unternehmen Wenesit und Kemper, die ihre Parkflächen zur Verfügung stellen. „Auch die Stadtwerke sind ein wichtiger Faktor“, nennt Wolfgang Görtz einen weiteren Partner, der durch den Bus-Transfer von Hackenberg zum neuen Startbereich zusätzlich an Bedeutung gewinnt.

Die Zieleinkunft in Hackenberg ist immer wieder stimmungsvoll. Darauf dürfen sich nun auch die Marathonis freuen.

Bis zum ersten Startschuss am letzten Oktoberwochenende sind es noch fast auf den Tag genau vier Monate. Bei der Besichtigung am Freitag war den Verantwortlichen aber anzumerken, dass es von ihnen aus schon losgehen könnte. Was nicht zuletzt an dem perfekten Zusammenspiel der vielen Faktoren liegt. Bernd Fiedler: „Polizei, Ordnungsamt, Stadt, Feuerwehr, Technische Betriebe – alle ziehen an einem Strang. So etwas macht mich immer ganz euphorisch und lässt die Vorfreude ansteigen.“

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