Sportlicher Adventskalender

Ob´s Blumen gibt? Am 11. Dezember hat er Geburtstag

Seit der Jugend trägt er das Trikot mit der Nummer 11. Jan Blum von den Bergischen Panthern hat sich dauerhaft festgelegt. Foto: JB
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Seit der Jugend trägt er das Trikot mit der Nummer 11. Jan Blum von den Bergischen Panthern hat sich dauerhaft festgelegt. F
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Türchen Nummer 11: Panther-Handballer Jan Blum.

Von Peter Kuhlendahl

Herzlichen Glückwunsch, Jan Blum. Der Rechtsaußen des Drittligisten Bergische Panther feiert am 11. Dezember seinen 27. Geburtstag. Und damit ist auch bereits die Antwort auf die Frage gefunden, warum er seit vielen Jahren mit der Rückennummer 11 aufläuft. „Das hat natürlich mit dem Geburtstag zu tun“, gibt er mit einem Augenzwinkern zu.

Bereits in der Jugend in Vohwinkel hat er sich das Trikot mit dieser Nummer geangelt. Als der Wuppertaler dann nach Cronenberg wechselte, änderte sich daran nichts. Auch nicht, als er dann weiter zur 2. Mannschaft des Bergischen HC zog und im Jahr 2017 schließlich zu den Panthern.

Doch zurück zu seinen handballerischen Wurzeln. Das Talent bekam Blum eindeutig in die Wiege gelegt. Seine Eltern haben beide gespielt. „Und mein Vater hat meine Mutter auch 18 Jahre trainiert“, erzählt der Linkshänder. Als dann in ganz jungen Jahren die Frage aufkam, ob er sich für Fußball oder Handball entscheiden würde, war die Antwort schnell klar.

In seiner Zeit beim BHC hat er dann auch mit den Profis Kontakt gehabt. Mit dem Bundesligateam hat er oft trainiert, hat auch an zwei Trainingslagern mit den Löwen teilgenommen. „Wenn Rechtsaußen Arnor Thor Gunnarsson bei der isländischen Nationalmannschaft war, bin ich dabei gewesen“, erzählt Blum.

Davon profitierten auch Jahre später indirekt die Panther. Deren heutiger Kreisläufer Max Weiß war eine feste Größe beim Bergischen HC in der Bundesliga. Als sich ein Wechsel zum Drittligisten anbahnte, nahm Weiß auch Kontakt zu Blum auf: „Und ich habe ihn darin bestärkt, zu uns zu kommen“, sagt Blum augenzwinkernd, der selbst aufgrund der Vermittlung von Ex-BHC-Zweitligaspieler Simon Kluge, dessen Position er dann bei den Panthern einnahm, zum Drittligisten kam. Endgültig überzeugt hat ihn Trainer Marcel Mutz.

Blum war auch selbst realistisch genug, um einzuschätzen, dass es nicht zum Sprung in die Bundesliga und zum Profi-Handball reicht. Aus diesem Grund hat er nach dem Abitur auch ein Jura-Studium an der Uni Düsseldorf absolviert. Das zweite Staatsexamen hat er mittlerweile auch in der Tasche. Letzte Prüfungen stehen noch im Januar an.

Dann ist der Panther-Rechtsaußen Jurist. Und was kommt dann? „Das ist noch völlig offen, in welche Richtung ich mich dann beruflich orientiere“, meint Blum.

Aus diesem Grund ist auch ebenso noch offen, wo er sich sportlich in der neuen Saison sieht. „Aber auch das gehe ich in aller Ruhe an“, sagt das Geburtstagskind, das aber auf alle Fälle weiter spielen möchte. Mit der Nummer 11 auf dem Rücken.

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