Fußball

Nur der SC Ayyildiz holt einen Punkt

Rückkehrer Fatih Yamak (r.) trug in Ronsdorf mit einer sehr soliden Leistung dazu bei, dass der SC Ayyildiz als einziges Team des Kreises Remscheid in der Bezirksliga Zählbares einfuhr. Foto: Michael Sieber
+
Rückkehrer Fatih Yamak (r.) trug in Ronsdorf mit einer sehr soliden Leistung dazu bei, dass der SC Ayyildiz als einziges Team des Kreises Remscheid in der Bezirksliga Zählbares einfuhr.

Fußball: Rabenschwarzer Sonntag in der Bezirksliga – DTV-Spiel fällt wegen Corona aus

Von Andreas Dach und Peter Brinkmann

Gruppe 2: TSV Eller – SSV Dhünn 3:1 (2:0). Schon nach einer knappen halben Stunde war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Eller hatte Unaufmerksamkeiten in der Abwehr des SSV konsequent genutzt (10./26.). Zwar schürte Christian Nippel auf Dhünner Seite mit seinem Tor gleich nach dem Seitenwechsel (48.) neue Hoffnungen, doch diese sollten nur sieben Minuten Bestand haben. Dann sorgte der Gastgeber für den späteren Endstand (3:1, 55.). „Das war ein richtig guter Gegner, der sicher zu den Aufstiegsfavoriten gehört“, stellte SSV-Trainer Kristian Fischer heraus. Er bedauerte aber: „Alle drei Gegentore sind nach individuellen Fehlern gefallen.“ Zu allem Überfluss sah Robin Eisenkopf kurz vor dem Abpfiff Gelb-Rot (89.). Er fehlt am Freitag beim Heimspiel gegen Wersten. Für alle, die gerade ihren Kalender parat haben: Dhünn trägt seine nächsten vier Heimpartien immer freitags aus.

Gruppe 2: VfL Benrath – Dabringhauser TV ausgefallen. Nichts war es mit der Partie in der Schlossstadt. Drei Coronafälle beim Gastgeber sorgten dafür, dass die Begegnung bereits am Samstagmittag abgesagt wurde.

Gruppe 3: TSV Ronsdorf – SC Ayyildiz 1:1 (0:1). Der SCA wollte nicht mit leeren Händen aus der Waldkampfbahn zurückkehren, und er tat es auch nicht. Der Punktgewinn der Remscheider war völlig verdient. Wobei sogar noch mehr möglich gewesen wäre. „Schade“, sinnierte Trainer Erdal Demir, „dass wir den Sack nicht zugemacht haben.“ Möglich wäre es gewesen. Nach dem Führungstor von Hakan Gözen per Kopf (33.) – die perfekte Vorarbeit war von Recep Kalkavan gekommen – versäumte es Ayyildiz nachzulegen. Etwas Pech hat momentan Luca Lenz am Stiefel. Was in der Vorbereitung noch traumwandlerisch sicher im Abschluss funktionierte, gestaltet sich jetzt gerade etwas schwieriger. Zweimal strichen seine Schüsse knapp am Tor vorbei. Torjäger kennen solche Phasen. Zudem wurde ein Treffer von Fatih Yamak nicht anerkannt. Demir über den Rückkehrer: „Er hat so gespielt, als sei er nie weg gewesen.“

Gruppe 3: SC Werden-Heidhausen – SSV Bergisch Born 2:0 (1:0). Zweites Spiel, erste Saisonniederlage. Das hatte sich der SSV ganz anders vorgestellt. Trainer Sascha Odina hatte eine gute Dreiviertelstunde nach dem Abpfiff eine Erklärung bei der Hand: „Wir waren auf und neben dem Platz keine Einheit.“ So wird in der neuen Woche viel Zeit darauf verwendet, diese Dinge aufzuarbeiten. Was sicher kein Thema wird: Der verschossene Foulelfmeter von Leo Di Donato in der 45. Minute. So etwas kann passieren. Odina: „Für die Moral war das natürlich nicht gut.“ Die Essener waren unter dem Strich galliger und geschlossener. Ihre Tore fielen nach 5 und 55 Minuten.

Gruppe 3: SC 08 Radevormwald – SSVg. Velbert U23 II 0:3 (0:1). Schon nach dem zweiten Spieltag läuft der SC 08 der Musik in der Bezirksliga ein wenig hinterher, bleibt ohne Punkt und ohne Tor. „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagte Trainer Zdenko Kosanovic. „Ich sehe das alles nicht so schlimm, wie es aussieht.“ Vielleicht wäre es ja anders gelaufen, wenn Rade nach 70 Minuten ein Foulelfmeter zugesprochen worden wäre, als Niklas Brocksieper im Strafraum zu Fall kam. Die Pfeife des Schiris schwieg. Dass Velbert verdient gewann, daran bestand kein Zweifel. Kosanovic: „Wir sind dem Gegner hergelaufen.“ Die Treffer fielen nach 34, 72 und 86 Minuten.

Gruppe 3: SV Bayer Wuppertal – VfB Marathon 6:2 (3:2). Bitter: Im zweiten Spiel kassierten die Remscheider erneut sechs Gegentreffer. Nach furiosem Start der Gastgeber lag der VfB nach 30 Minuten bereits mit 0:3 zurück. Doch dann zeigten die Schützlinge von Spielertrainer Dominik Müller große Moral und verkürzten durch Daniel Lopez Aragon (30.) und Pierre Fragola (45.). Ein höchst umstrittener Foulelfmeter für Bayer Wuppertal brachte den VfB Marathon erneut auf die Verlierstraße (48.). Dennoch hätten Patrick Sadowski und Lopez freistehend vor dem Bayer-Keeper erneut verkürzen können. Stattdessen erhöhte der Gastgeber sehr spät auf 6:2.

So geht es weiter

Bereits am Freitagabend um 20 Uhr empfängt der SSV Dhünn in der Gruppe 2 den SV Wersten. Der Dabringhauser TV spielt am Sonntag um 15.15 Uhr gegen die 1. Spvg. Solingen-Wald. In Gruppe 3 treffen aufeinander: SC Ayyilidiz – VfB Marathon (So., 15 Uhr, Honsberg), SSV Bergisch Born – Bayer Wuppertal (So., 15.15 Uhr). Der VfB Marathon hat spielfrei.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Alle Teams brennen auf die Premieren
Alle Teams brennen auf die Premieren
Alle Teams brennen auf die Premieren
Neue Panther-Frauen mit alten Stärken
Neue Panther-Frauen mit alten Stärken
Neue Panther-Frauen mit alten Stärken
Alice Schöpp: Tennis stellt die entscheidenden Weichen
Alice Schöpp: Tennis stellt die entscheidenden Weichen
Alice Schöpp: Tennis stellt die entscheidenden Weichen
Remscheider sehen wieder Lichtblicke
Remscheider sehen wieder Lichtblicke
Remscheider sehen wieder Lichtblicke

Kommentare