Handball

Nur der BHC darf sich über einen Sieg freuen

Lemgos Trainer Florian Kehrmann gestand die klare Niederlage ein.
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Lemgos Trainer Florian Kehrmann gestand die klare Niederlage ein.
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Blick über den Zaun.

Von Andreas Dach

Stark! Der 33:26 (14:12)-Erfolg des Handball-Bundesligisten Bergischer HC gegen den TBV Lemgo lässt sich mit diesen fünf Buchstaben perfekt umschreiben. Besondere mannschaftliche Geschlossenheit war der Schlüssel zum hochverdienten Sieg gegen die Ostwestfalen, die zuletzt mit einem Remis gegen Flensburg hatten aufhorchen lassen. Zwar leistete sich die Mannschaft von Sebastian Hinze in der Anfangsphase ein paar Abschlussschwächen, wodurch die Partie bis zum 7:7 völlig ausgeglichen war. In der Folge aber konnte man dieses Manko abstreifen und die Torerfolge auf zehn Schultern verteilen. Über gelungene Abschlüsse konnten sich unter anderem Torhüter Christopher Rudeck (ins leere Tor) und Neuzugang Renars Uscins (2) freuen.

Gästetrainer Florian Kehrmann, ein Ex-Solinger, gab zu: „Nach der ersten Viertelstunde war ein Bruch drin. Danach hatten wir keine Chance mehr.“ Daran änderte auch der Ex-Remscheider Andrej Kogut nichts. Er blieb blass.

Was ist nur mit dem VfL Gummersbach los? Dass es für den Handball-Zweitligisten auf dem Weg zurück in die Bundesliga Rückschläge geben kann, hat man bei den Oberbergischen eingeplant. Aber beim Tabellenletzten? Und auf diese desolate Weise? Beim TuS Fürstenfeldbruck unterlag die Mannschaft von Gudjon Valur Sigurdsson am Freitagabend in der Höhe sensationell mit 25:32 (12:17) und kam damit sogar noch gut weg. Die Gummersbacher ließen in Puncto Spielfreude und Kampfgeist fast alles vermissen, was sie über weite Strecken der bisherigen Saison ausgezeichnet hat. Nicht die besten Voraussetzungen, um am Mittwoch um 20 Uhr bei Spitzenreiter HSV Hamburg zu bestehen. Zumal sich der Halblinke Alex Hermann eine schwere Gesichtsverletzung zugezogen hat und wochenlang ausfallen wird.

Nicht unerwartet setzte es für die Frauen-Zweitligisten des HSV Gräfrath und des TVB Wuppertal am Samstag Niederlagen. Die Solingerinnen unterlagen der SG Herrenberg mit 24:28 (9:12) und offenbarten einmal mehr erhebliche Schwächen im Abschluss. Mit 19 Zählern ist man aber nach wie vor auf der sicheren Seite. Ganz anders als die Wuppertalerinnen, die gegen den VfL Waiblingen mit 25:30 (11:16) verloren und um den Klassenerhalt bangen müssen.

Die erste Niederlage im neuen Jahr ist für den Wuppertaler SV zahlenmäßig deftig ausgefallen. Beim alten Westrivalen Rot-Weiß Oberhausen setzte es für die Mannschaft von Björn Mehnert eine 0:3 (0:1)-Niederlage. Ärgerlich, dass ein Eigentor des bis dahin wieder starken Torhüters Sebastian Patzler nach 79 Minuten die Hoffnungen auf einen möglichen Punktgewinn zunichte machte. Es war gleichbedeutend mit dem 0:2. Unter dem Strich war RWO stärker, gewann verdient. Schon am Mittwoch steht die nächste Aufgabe für den WSV an – um 18 Uhr ist Fortuna Köln zu Gast im Stadion am Zoo.

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