Kurzinterview

Nur beim Volleyballturnier kann alles anders sein

Jörn Abrahams gehört bei der LG zu den festen Größen. Foto: T. Klug
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Jörn Abrahams gehört bei der LG zu den festen Größen.
  • Andreas Dach
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Zehn Fragen an Leichtathlet Jörn Abrahams.

Jörn Abrahams liebt die Leichtathletik und bringt sich bei der LG Remscheid seit Jahren erfolgreich ein. Als Aktiver sowie als Trainer der U14.

1. Wie hat das Coronavirus Ihr Leben beeinflusst?

Jörn Abrahams: Da ich in der LG Remscheid sehr aktiv bin, gab es vor allem auf sportlicher Ebene viele Einschränkungen. Das Nachwuchstraining musste online gehalten werden, und der eigene Sport wurde auch zurückgefahren. Die Motivation aller Beteiligten wurde durch Corona auf eine harte Probe gestellt. Dazu kommt natürlich das Zurückfahren sozialer Kontakte, was vor allem die Erwartungen beim Einstieg ins Studium runtergeschraubt hat. Die Entscheidung über die Öffnung des Stadions und die aktuellen Trainingsmöglichkeiten haben mich sehr gefreut und erleichtert.

2. Was wirst Du als Erstes tun, wenn der Spuk endgültig vorbei ist?

Abrahams: Den Zeitpunkt, ab dem ich ohne Einschränkungen zu meinen Aktivitäten gehen oder fahren kann, kann ich kaum abwarten. Zusätzlich freue ich mich, mal wieder einen Kaffee im Café zu trinken oder zum Essen in ein Restaurant zu gehen.

3. Bier mit oder ohne Alkohol nach dem Sport?

Abrahams: Nach dem Sport darf es mal ein alkoholfreies Bier sein. Die Kombination aus Sport und Alkohol wird nur beim Volleyballturnier in Sevelen angewendet. Mal sehen, wann die nächste Auflage stattfindet. Zu hause greife ich eher zu Saft oder Wasser.

4. Mannschaftstour: Malle oder gemütlich?

Abrahams: Auf jeden Fall sollte es warm sein. Als Individualsportler im Freien hoffe ich für unsere Trainingslager immer auf gutes Wetter. Solange das so ist und es schöne Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung gibt, bin ich glücklich. Aber ich hätte auch nichts gegen ein Trainingslager in Frankreich oder Portugal, wo man auf Weltklasse-Athleten treffen kann.

5. Was darf in Deinem Kühlschrank nicht fehlen?

Abrahams: Definitiv fehlt etwas, wenn ich morgens keinen Orangensaft finde. Neben Eiern für ein Spiegelei und Milch für den Kaffee ist ein Ofenkäse eigentlich immer vorrätig. Im Tiefkühlfach ist für den Notfall auch immer eine Fertigpizza vorhanden.

6. Musik: Schlager, Klassik, Techno oder etwas anderes?

Abrahams: Das ist stimmungsabhängig. Nur Technomusik kann ich nicht viel abgewinnen. Meistens höre ich Musik aus den 60ern, 70ern und 80ern. Hits wie „Son of a preacher man“ von Dusty Springfield oder „The Mighty Quinn“ von Manfred Mann finde ich deutlich besser als Musik von Billie Eilish oder jeden Deutschrap. Deshalb läuft im Radio auch nicht selten WDR4.

7. Mit welchem Sportler würdest Du gerne mal in die Sauna gehen oder einen Kaffee trinken?

Abrahams: Zu einem Kaffee und einem Pläuschchen mit Johannis Vetter würde ich nicht nein sagen. Ich würde ihn danach aber auch zum Training unseres Nachwuchses einladen, um unsere Talente zu motivieren und um vielleicht ein paar Tipps zu bekommen.

8. Was war das mitreißendste Sportereignis für Dich?

Abrahams: Bei den Regionsmeisterschaften im Zehnkampf 2018 in Ratingen konnte ich meinen größten sportlichen Erfolg feiern. Die Leistung war zwar nicht überragend, aber ich hatte mich für die DM im gleichen Jahr qualifiziert. Extrem mitgefiebert habe ich auch beim Handball-EM-Finale 2016, in dem Deutschland Spanien schlug.

9. Kino: Komödie, Science Fiction, Horror oder ganz etwas anderes?

Abrahams: Ähnlich wie bei der Musik kommt es auf die Laune an. Aber „Interstellar“ gehört definitiv zu meinen Top-3-Lieblingsfilmen.

10. Wie sieht für Dich der perfekte Abend aus?

Abrahams: Ich komme an einem warmen Sommerabend gut gelaunt von einem gelungenen Training. Danach treffe ich mich mit netten Leuten zum gemeinsamen Kochen, und es werden ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. ad

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