Sportlicher Adventskalender

Nummer 7 erinnert Mettler an seine stärkste Zeit

Das Herz von Moritz Mettler schlägt ganz eindeutig für den ATV Hückeswagen. Foto: ATV
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Das Herz von Moritz Mettler schlägt ganz eindeutig für den ATV Hückeswagen.
  • Peter Kuhlendahl
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Nächstes Türchen im Rückennummer-Adventskalender des RGA-Sports mit dem Handballer des ATV Hückeswagen

Vor zweieinhalb Jahren wurde der Nachname in seiner Heimatstadt eher zu einer Last. „Mettler, Handball und Hückeswagen ist nicht immer ganz einfach“, sagt Moritz Mettler mit einem dicken Augenzwinkern. Also ging er vom ATV zur HG Remscheid, die, nachdem sein Wechsel feststand, in die Regionalliga aufstieg. „Da war mir klar, dass es für die Erste einfach nicht reichen würde“, räumt er im Rückblick ehrlich ein. Eine Saison spielte er dann im Landesligateam der Remscheider, bevor es ihn quasi zurück in den Schoß der Familie zog.

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Beim Handball-Club in der Schlossstadt trainiert der 22-Jährige nun unter seinem Großonkel Bernd. Sein Großvater Horst, den alle nur Mecki nennen, leitet die Abteilung. Mit seinem Vater und Keeper Björn steht er in dieser Saison auf der Platte. „Das ist großartig. Aber das Vater-Sohn-Verhältnis ist in den 60 Minuten ausgeblendet.“ Und dann ist das noch das Trikot mit der Nummer Sieben. „Das war übrig, als ich zurückgekommen bin. Und das war super. Meine stärkste Zeit hatte ich, als ich in der Jugend mit dieser Nummer gespielt habe.“

Das war bei den Bergischen Panthern. Zuvor hatte Moritz Mettler zunächst beim ATV-Nachwuchs, der dann mit dem SV Wipperfürth zu den Füchsen Oberberg wurde, und bei der HSG Radevormwald/Herbeck gespielt. Als er dann wegen einer schweren Verletzung pausieren musste, „hat Onkel Sebi angerufen und mich zum ersten Mal zurück zum ATV geholt.“ Sebastian Mettler trainierte da die 1. Mannschaft in Hückeswagen.

Dass es dort in dieser Saison sportlich überhaupt nicht läuft, hatte Moritz Mettler befürchtet. Zum einen wegen der Abgänge im Sommer. „Und dann haben sich auch noch immens wichtige Leute verletzt. Das reicht einfach nicht.“ Was im Falle eines Abstiegs würde, ist noch völlig offen. „Mein Herz hängt unglaublich am ATV. Aber ich weiß es noch nicht“, verhehlt Mettler nicht, dass bereits andere Clubs bei ihm vorstellig wurden.

Bis zu seinem 15. Lebensjahr hat Mettler auch Fußball gespielt

Allerdings dürfte in der sportlichen Zukunft auch eine Rolle spielen, dass Mettler mittlerweile in Bonn lebt und studiert. Nach Abitur und einer kaufmännischen Ausbildung hat er sich für Betriebswirtschaftslehre entschieden. Und warum Bonn? „Wegen meiner Freundin, die dort lebt“, berichtet er lachend. Aber Köln, da wollte er eigentlich hin, sei ja ganz in der Nähe.

In der Domstadt ist auch der Verein Zuhause, der ihm neben dem ATV am Herzen liegt: der 1. FC Köln. Und Fußball hat Mettler bis zu seinem 15 Lebensjahr auch selbst gespielt. Zunächst beim FC Hückeswagen und dann beim SSV Bergisch Born. Der Handball rückte aber alleine in den Mittelpunkt, als er in die HVN-Jugendauswahl berufen wurde,

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