Handball

Neue Panther-Frauen mit alten Stärken

Im Laufe der Vorbereitung verabschiedeten die Panther ihre langjährige Leistungsträgerin Louisa Boll standesgemäß. Foto: BP
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Im Laufe der Vorbereitung verabschiedeten die Panther ihre langjährige Leistungsträgerin Louisa Boll standesgemäß.

Auch die Handballerinnen in Ober- und Verbandsliga starten.

Von Ralf Paarmann

Oberliga: Rheydter TV – Bergische Panther (Sa., 18 Uhr). Wenn der neue Panther-Trainer Marc Egger von einer Wundertüte spricht, dann benutzt er diesen Begriff diesmal nicht nur für den kommenden Gegner Rheydter TV, sondern ausdrücklich auch für seine eigene Mannschaft. Die lange Zeit ohne echtes Wettkampfspiel, der veränderte Kader und nicht zuletzt er selbst, als neuer Trainer mit einer eigenen Handschrift, mache eine Prognose über das aktuelle Leistungsvermögen des Oberligisten fast unmöglich.

„Ich denke, dass wir frühestens Ende Oktober sehen werden, wohin für uns die Reise geht“, sagt Egger, der aber davon ausgeht, dass seine Mannschaft mit fortschreitender Saison eine positive Entwicklung nehmen wird. Ein Sieg zum Auftakt in Rheydt wäre laut Egger für das Selbstvertrauen sehr wichtig. Am mannschaftlichen Zusammenhalt soll es nicht liegen, denn der sei laut Trainer bereits vor seiner Ankunft bei den Panthern gut gewesen und durch teambildende Maßnahmen in der Vorbereitung noch gestärkt worden.

Verbandsliga: HSG Rade/Herbeck – WMTV Solingen (Sa., 16.15 Uhr, Hermannstraße). Die Vorbereitung lief bei der HSG Rade/Herbeck gut. Trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten wurde intensiv und viel selbstständig gearbeitet. Unter anderem absolvierten die Spielerinnen ein vierwöchiges Crossfit-Training. „Und als wir wieder in die Halle durften, konnte man merken, dass alle nach der langen Pause richtig Bock auf Teamsport hatten“, bemerkte Trainer Marcello Halbach. Dem trug er Rechnung, indem er seiner Mannschaft im August viele Trainingsspiele gönnte.

Die dort gezeigten Leistungen gaben Grund, sehr optimistisch auf das Auftaktspiel gegen den WMTV Solingen zu blicken. In den letzten Tagen hat sich die Hoffnung auf einen Sieg im ersten Heimspiel allerdings stark eingetrübt. Gleich mehrere Spielerinnen haben sich verletzt, Leistungsträgerin Alicia Heilmann hat es mit einer Knieverletzung am schwersten erwischt. Mit der verbliebenen Rumpftruppe sieht Halbach seine Mannschaft gegen den WMTV nicht in der Favoritenrolle.

Verbandsliga: Niederbergischer HC – Wermelskirchener TV (Sa., 19.15 Uhr). Der WTV steht vor einer schwierigen Saison. Das Trainergespann Rudi Lichius und Cordula Schwirblat musste in der Vorbereitung einen ganz neuen Kader vorbereiten. Einige Spielerinnen haben nach dem Umbruch den Verein verlassen, Ersatz aus anderen Vereinen zu holen, war in der Coronapause nicht einfach. Erfreulich war der Zugang von Verena Mesching vom Ratinger TV. Sie dürfte für den WTV eine große Verstärkung sein.

Viele weitere Spielerinnen hat Lichius aus den eigenen Reservemannschaften rekrutiert. Wie ihnen der Sprung über zum Teil mehrere Klassen nach oben gelingen wird, bleibt abzuwarten. Der Trainer ist aber optimistisch und hofft, dass seine Mannschaft am Ende der Saison auf einem Tabellenplatz zwischen sechs und acht ankommen wird. Mit dem ersten Gegner sieht er sein Team auf Augenhöhe.

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