Ringen

Nettekoven ist Chef des Deutschen Ringer-Bundes

Jens Nettekoven ist neuer Präsident des Deutschen Ringer-Bundes und löst Manfred Werner (l.) ab. Foto: Jörg Richter
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Jens Nettekoven ist neuer Präsident des Deutschen Ringer-Bundes und löst Manfred Werner (l.) ab.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Der Lüttringhausener Politiker steigt auf der sportlichen Karriereleiter eine Stufe nach oben.

Der neue Vorsitzende des Deutschen Ringerbundes heißt Jens Nettekoven. Nach 16-jähriger Amtszeit hatte Manfred Werner für eine weitere Amtsperiode nicht zur Verfügung gestanden – für ihn übernimmt der Remscheider CDU-Politiker, der seit 2013 dem Landtag NRW angehört, die Zügel. Als Folge eines Ringertags in Bad Mergentheim, der in die Geschichte eingehen dürfte.

Die Delegierten der Landesorganisationen hatten es nämlich bei der Neuwahl immens spannend gemacht. Mit Nettekoven und dem Mediziner Klaus Johann hatten sich zwei Kandidaten für den frei werdenden Posten beworben. Und beide hatten eine Menge Fürsprecher und Argumente auf ihrer Seite. „Ringerdoc“ Klaus Johann genießt viele Sympathien bei Athleten und Trainern, welche seine Kandidatur auch in Videoclips unterstützten. Hingegen brachte und bringt der Lüttringhausener Nettekoven eine Menge Erfahrung mit. Die hat er als Präsident des Landesverbandes NRW gesammelt. Seine Netzwerke gelten als immens, zudem punktete er mit dem Versprechen, eng mit den Landesverbänden zusammenzuarbeiten.

Es war absehbar, dass es eine enge Wahl werden würde. Doch was sich dann entwickelte, war nicht einmal im Ansatz zu erahnen. In drei Wahlgängen kam es zu Dramatik pur. Dreimal verkündete die Wahlkommission bei 68 Stimmen ein Ergebnis von 34:34.

Es soll nicht zum Losentscheid kommen

Laut Satzung musste nun das Los entscheiden. Nettekoven und Johann zogen sich zu einem Vier-Augen-Gespräch zurück – mit der Folge, dass das Team um Klaus Johann die Kandidatur zurückzog, bevor es zum Losentscheid kam.

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